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A. R. Penck

A. R. Penck

deutscher Maler, Grafiker und Bildhauer (1939–2017)

2 Min. Lesezeit
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Wichtige Erkenntnisse

  • Penck (eigentlich Ralf Winkler , * 5.
  • Mai 2017 in Zürich) war ein deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer und Jazzmusiker.
  • Diese strebte künstlerisches Arbeiten ohne Kompromisse an, weshalb ihre Mitglieder keine Studienplätze an einer Akademie erhielten.
  • Auch die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) blieb ihm und den anderen Künstlern der Gruppe verwehrt.
  • 1955 begann Penck eine Lehre als Zeichner bei der DEWAG, die er 1956 abbrach.

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Wikipedia

A. R. Penck (eigentlich Ralf Winkler, * 5. Oktober 1939 in Dresden; † 2. Mai 2017 in Zürich) war ein deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer und Jazzmusiker.

A. R. Penck nahm von 1953 bis 1954 Mal- und Zeichenunterricht bei Jürgen Böttcher (Künstlername Strawalde) und wurde Mitglied der Künstlergruppe Erste Phalanx Nedserd. Diese strebte künstlerisches Arbeiten ohne Kompromisse an, weshalb ihre Mitglieder keine Studienplätze an einer Akademie erhielten. Ab 1956 bewarb er sich viermal erfolglos an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Hochschule für Bildende und Angewandte Künste Berlin (Ost). Auch die Mitgliedschaft im Verband Bildender Künstler der DDR (VBK) blieb ihm und den anderen Künstlern der Gruppe verwehrt. Sie mussten sich daher ihren Lebensunterhalt als Arbeiter oder Handwerker verdienen. 1955 begann Penck eine Lehre als Zeichner bei der DEWAG, die er 1956 abbrach. Danach arbeitete er als Heizer, Nachtwächter, Briefträger und Kleindarsteller unter anderem im Film Jahrgang 45 von Jürgen Böttcher, der ihn bereits 1961 in seinen verbotenen Kurzdokumentarfilm Drei von vielen aufgenommen hatte.

Im Jahr 1966 wurde er als A. R. Penck Kandidat des VBK. Das Pseudonym, unter dem er nun bekannt wurde, hatte er nach dem Geologen und Eiszeitforscher Albrecht Penck gewählt; weitere spätere Pseudonyme waren Tancred Mitschel, Mike Hammer, Theodor Marx und Mickey Spilane. Im Jahr 1969 lehnte der VBK seine Aufnahme ab. Zugleich bekam er zunehmend Probleme mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR: Pencks Bilder wurden beschlagnahmt.

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