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Aba Lewit

österreichischer Überlebender des Holocaust

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2026-05-05Spitze: 102026-06-03
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Wichtige Erkenntnisse

  • Aba Szulim Lewit (geboren am 24.
  • November 2020 in Wien) war ein Zeitzeuge des Holocaust und galt als einer der letzten jüdischen Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen.
  • 2014 war er ein Hauptredner beim Fest der Freude auf dem Wiener Heldenplatz.
  • Jahrhundert die Mehrheit der Bevölkerung stellten und untereinander Jiddisch sprachen.
  • Lewit hatte zwei Brüder und drei Schwestern.

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Source summary

Wikipedia

Aba Szulim Lewit (geboren am 24. Juni 1923 in Działoszyce, Polen; gestorben am 16. November 2020 in Wien) war ein Zeitzeuge des Holocaust und galt als einer der letzten jüdischen Überlebenden des Konzentrationslagers Mauthausen. Er lebte in Österreich. 2014 war er ein Hauptredner beim Fest der Freude auf dem Wiener Heldenplatz.

Aba Lewits Heimatstadt Działoszyce war ein klassisches Schtetl, in dem Juden seit dem 18. Jahrhundert die Mehrheit der Bevölkerung stellten und untereinander Jiddisch sprachen. Er wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf, sein Vater war Getreidegroßhändler. Lewit hatte zwei Brüder und drei Schwestern. Er besuchte den Cheder und ging bei einem jüdischen Schuster in die Lehre.

Nach dem Überfall auf Polen durch die deutsche Wehrmacht 1939 wurde Aba Lewit 1940 als 17-Jähriger ins Zwangsarbeitslager für Juden in Krakau-Kostrze verschleppt und zur Trockenlegung von Sümpfen und zu Kanalisationsarbeiten herangezogen. Nach etwa anderthalb Jahren kam er ins Arbeitslager Płaszów. In Płaszów begegnete er dem berüchtigten Lagerkommandanten Amon Göth, dessen Gewohnheit, während des Frühstücks Lagerinsassen mit dem Gewehr zu erschießen, Lewit mit der Aussage kommentierte, dass Göth das Frühstück nur geschmeckt habe, wenn er zuvor „acht, neun Juden umgelegt hat“. Aba Lewit wurde von einem SS-Mann angeschossen und lebensgefährlich verletzt. Sein Vater versteckte ihn daraufhin ohne medizinische Versorgung in der Häftlingsbaracke. Mithäftlinge entfernten mit einem Messer drei Kugeln, darunter ein Dum-Dum-Geschoss. Seine Verletzungen heilten und 1943 wurde Aba Lewit mit seinem Vater und einem seiner Brüder in das Konzentrationslager Mauthausen deportiert.

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