Afrikanische Eierschlangen
Gattung der Familie Nattern (Colubridae)
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Afrikanischen Eierschlangen ( Dasypeltis ) sind eine Gattung der Familie der Nattern (Colubridae) in der Unterfamilie der Land- und Baumnattern (Colubrinae).
- Sie erreichen eine Länge von 50 bis 110 cm, wobei die weiblichen Tiere etwas größer sind als die Männchen.
- Den Arten gemeinsam ist das Fehlen der Loreal-Schuppe am Kopf.
- Das mittlere Kinnschild ist nicht durch eine Mentalgrube geteilt.
- Bei drei bis vier Schuppenreihen an den Körperseiten sind diese Kiele zusätzlich fein gesägt.
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Source summary
WikipediaDie Afrikanischen Eierschlangen (Dasypeltis) sind eine Gattung der Familie der Nattern (Colubridae) in der Unterfamilie der Land- und Baumnattern (Colubrinae).
Dasypeltis-Arten sind schlanke, eher zierliche Schlangen mit einem kleinen, stumpfen Kopf, der nur wenig vom Körper abgesetzt ist. Sie erreichen eine Länge von 50 bis 110 cm, wobei die weiblichen Tiere etwas größer sind als die Männchen. Ihre Pupillen haben eine vertikal elliptische Form. Den Arten gemeinsam ist das Fehlen der Loreal-Schuppe am Kopf. Die halbgeteilte Nasalschuppe mit der Nasenöffnung grenzt deshalb direkt an die Präokulare. Das mittlere Kinnschild ist nicht durch eine Mentalgrube geteilt. Die 23 bis 27 Reihen von Körperschuppen sind stark gekielt. Bei drei bis vier Schuppenreihen an den Körperseiten sind diese Kiele zusätzlich fein gesägt. Die Färbung der einzelnen Arten, vor allem der Gewöhnlichen Eierschlange, variiert sehr stark, was eine korrekte Bestimmung schwierig macht. Die Grundfarben reichen von hellbraun über grau bis dunkel oliv. Oft sind schwarze Flecken in wechselnder Dichte vorhanden. Eierschlangen sind ungiftig. Sie besitzen pro Kiefernhälfte nur zwischen 3 und 7 kleine Zähne, die im Zahnfleisch verborgen sind und beispielsweise die menschliche Haut nicht durchdringen können.
Die Vertreter der Gattung sind heimisch in Afrika südlich der Sahara. Reliktische Vorkommen der weitverbreiteten Art Dasypeltis scabra gibt es jedoch auch noch im Atlas-Gebirge (SW-Marokko) sowie im Südwesten der Arabischen Halbinsel.
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