Afrodeutsche
deutsche Staatsbürger subsahara-afrikanischer Abstammung
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Afrodeutsche werden deutsche Staatsbürger subsahara-afrikanischer (veraltet: schwarzafrikanischer) oder afroamerikanischer Abstammung bezeichnet oder Menschen, die sich sowohl als Deutsche als auch als Teil der afrikanischen Diaspora identifizieren.
- Begriffe Die Ausdrücke Afrodeutsche und schwarze Deutsche waren ursprünglich Eigenbezeichnungen der Neuen Schwarzen Bewegung, die sich zu Beginn der 1980er Jahre bildete.
- Diese Bezeichnung beruht auf der Grundlage, dass eine Schwarze Bewegung als Organisationsform schwarzer Menschen in Deutschland, vor allem in Gestalt der Vereine von Afrikanern in den Kolonialmetropolen Hamburg und Berlin, bereits seit dem Beginn des 20.
- Die Bezeichnung afrodeutsch wurde hierbei auf Anregung der US-amerikanischen Aktivistin Audre Lorde, die ab 1984 an der FU Berlin unterrichtete, in Anlehnung an afroamerikanisch entwickelt.
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Source summary
WikipediaAls Afrodeutsche werden deutsche Staatsbürger subsahara-afrikanischer (veraltet: schwarzafrikanischer) oder afroamerikanischer Abstammung bezeichnet oder Menschen, die sich sowohl als Deutsche als auch als Teil der afrikanischen Diaspora identifizieren. Afrodeutsche und andere „Menschen, die eine dunkle Hautfarbe haben und deren Nationalität deutsch ist“, werden auch als schwarze Deutsche oder Schwarze Deutsche bezeichnet.
Die Ausdrücke Afrodeutsche und schwarze Deutsche waren ursprünglich Eigenbezeichnungen der Neuen Schwarzen Bewegung, die sich zu Beginn der 1980er Jahre bildete. Neue Schwarze Bewegung bezeichnet die Organisationsformen schwarzer Menschen ab den 1980er Jahren. Diese Bezeichnung beruht auf der Grundlage, dass eine Schwarze Bewegung als Organisationsform schwarzer Menschen in Deutschland, vor allem in Gestalt der Vereine von Afrikanern in den Kolonialmetropolen Hamburg und Berlin, bereits seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts feststellbar ist. Sie entstanden durch eine verstärkte Politisierung der schwarzen Bevölkerung in Deutschland und im Bestreben, externe Zuschreibungen abzulegen oder zu hinterfragen, durch Selbsterkenntnis, durch Klärung der eigenen Identität und Geschichte ein Selbstbild oder ein Selbstkonzept zu entwickeln und sich selbst einen Namen zu geben.
Die Bezeichnung afrodeutsch wurde hierbei auf Anregung der US-amerikanischen Aktivistin Audre Lorde, die ab 1984 an der FU Berlin unterrichtete, in Anlehnung an afroamerikanisch entwickelt. Der Begriff afro-deutsch (zunächst mit Bindestrich, angelehnt an die Hyphenated Americans, also „Amerikaner mit Bindestrich“) wurde 1986 im Buch Farbe bekennen geprägt. Die Herausgeberinnen May Ayim, Katharina Oguntoye und Dagmar Schultz definieren ihn wie folgt:
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