Agamemnon
König der griechischen Mythologie
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Wichtige Erkenntnisse
- Agamemnon ( altgriechisch Ἀγαμέμνων Agamémnōn , neugriechisch Αγαμέμνονας Agamémnonas , deutsch ‚sehr energisch‘ ) ist in der griechischen Mythologie der Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg und nach den meisten erhaltenen Varianten des Mythos Herrscher von Mykene.
- Er stammte damit von Tantalus ab und unterlag daher dem Fluch der Tantaliden.
- Nach einer späten Version, die wahrscheinlich erst Euripides erdichtet hat, war Klytaimnestra zuvor mit Tantalos, dem Sohn des Thyestes oder des Broteas, verheiratet, den Agamemnon nach dieser Version tötete.
- Als Oberbefehlshaber der Achaier führte er die griechischen Fürsten gegen Troja.
- Nach der Sammlung des Heeres und der Flotte konnten diese noch nicht aufbrechen, da Artemis Gegenwinde sandte, nachdem Agamemnon in Aulis eine ihrer heiligen Hirschkühe erlegt hatte.
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Source summary
WikipediaAgamemnon (altgriechisch Ἀγαμέμνων Agamémnōn, neugriechisch Αγαμέμνονας Agamémnonas, deutsch ‚sehr energisch‘) ist in der griechischen Mythologie der Anführer der Griechen im Trojanischen Krieg und nach den meisten erhaltenen Varianten des Mythos Herrscher von Mykene.
Agamemnon war der Sohn des Atreus (und gehörte somit zum Geschlecht der Atriden) und der Aërope. Er stammte damit von Tantalus ab und unterlag daher dem Fluch der Tantaliden. Seine Ehefrau war Klytaimnestra. Nach einer späten Version, die wahrscheinlich erst Euripides erdichtet hat, war Klytaimnestra zuvor mit Tantalos, dem Sohn des Thyestes oder des Broteas, verheiratet, den Agamemnon nach dieser Version tötete. Mit Klytaimnestra war Agamemnon Vater von Iphigenie, Elektra, Orestes und Chrysothemis. Als Oberbefehlshaber der Achaier führte er die griechischen Fürsten gegen Troja.
Der mythische Anlass des Trojanischen Kriegs war die Entführung der Frau seines Bruders Menelaos, der schönen Helena, nach Troja durch Paris. Nach der Sammlung des Heeres und der Flotte konnten diese noch nicht aufbrechen, da Artemis Gegenwinde sandte, nachdem Agamemnon in Aulis eine ihrer heiligen Hirschkühe erlegt hatte. Um die Winde zu besänftigen, riet ihm der Seher Kalchas, seine Tochter Iphigenie der Göttin zu opfern. Im letzten Moment aber erbarmte sich Artemis, legte stattdessen eine Hirschkuh auf den Altar und entführte Iphigenie nach Tauris.
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