Amon Göth
österreichischer KZ-Aufseher
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Wichtige Erkenntnisse
- Amon Leopold Göth (* 11.
- September 1946 in Krakau, Polen) war ein österreichischer SS-Offizier, zuletzt im Rang eines SS-Hauptsturmführers.
- Nach seinem Beitritt zur Schutzstaffel stieg er rasch in der dortigen Hierarchie auf.
- 1943 war er, neben anderen bereits begangenen Kriegsverbrechen, für die Liquidierung des Krakauer Ghettos und die Deportation und Ermordung tausender jüdischer Bewohner verantwortlich.
- Die Geschichte Göths während seiner Krakauer Zeit wird im oscarprämierten Film Schindlers Liste in Ausschnitten erzählt.
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Source summary
WikipediaAmon Leopold Göth (* 11. Dezember 1908 in Wien, Österreich-Ungarn; † 13. September 1946 in Krakau, Polen) war ein österreichischer SS-Offizier, zuletzt im Rang eines SS-Hauptsturmführers.
Göth war bereits während seiner Jugendzeit Sympathisant deutschnationaler Kreise und bekennender Antisemit. Nach seinem Beitritt zur Schutzstaffel stieg er rasch in der dortigen Hierarchie auf. Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs fand Göth im Generalgouvernement zunächst für verschiedene Dienststellen Verwendung. 1943 war er, neben anderen bereits begangenen Kriegsverbrechen, für die Liquidierung des Krakauer Ghettos und die Deportation und Ermordung tausender jüdischer Bewohner verantwortlich. Bekannt wurde Göth jedoch als Kommandant und „Schlächter von Płaszów“ des gleichnamigen Konzentrationslagers sowie aufgrund seiner Bekanntschaft zu dem Industriellen Oskar Schindler. Die Geschichte Göths während seiner Krakauer Zeit wird im oscarprämierten Film Schindlers Liste in Ausschnitten erzählt. Durch den breitenwirksamen Film wurde er im Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit der neben Rudolf Höß bekannteste Kommandant eines Konzentrationslagers.
Wegen persönlicher Aneignung von Wertgegenständen aus jüdischem Besitz und diverser Dienstvergehen wurde Göth im Sommer 1944 durch die Gestapo verhaftet und vor ein SS-Ehrengericht gestellt. Einer rechtskräftigen Verurteilung entkam er durch das Kriegsende. Von US-amerikanischen Behörden gefasst und alsbald den polnischen Behörden überstellt, wurde ihm 1946 wegen Massenmordes und anderer Verbrechen vor dem Obersten Nationalen Tribunal in Krakau der Prozess gemacht. Von diesem wurde er zum Tode verurteilt und wenige Tage nach der Urteilsverkündung gehängt.
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