AquaDom
zylindrisches Schauaquarium in Berlin-Mitte
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Wichtige Erkenntnisse
- Der AquaDom in der Karl-Liebknecht-Straße 3 in Berlin war das größte zylindrische Aquarium der Welt.
- Dezember 2022 zerbarst der äußere Acrylglas-Zylinder.
- Das Unternehmen Reynolds Polymer Technology fertigte die 41 Segmente der Plexiglaskonstruktion – 26 Segmente für den äußeren und 15 Segmente für den inneren Zylinder – im US-Bundesstaat Colorado und fügte sie zu 15 größeren Segmenten zusammen.
- Von dort erreichten die teilweise über 14 Meter langen, fast 7 Meter breiten und bis zu 16 Tonnen schweren Bauteile mit Schwertransportern Berlin.
- Jeweils sechs Segmente bildeten einen unteren und einen oberen Ring.
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Source summary
WikipediaDer AquaDom in der Karl-Liebknecht-Straße 3 in Berlin war das größte zylindrische Aquarium der Welt. Das Meerwasseraquarium befand sich ab Dezember 2003 freistehend in der Halle des Radisson Collection Hotels im CityQuartier DomAquarée. Am 16. Dezember 2022 zerbarst der äußere Acrylglas-Zylinder.
Die Idee für den AquaDom stammt vom Architekten Sergei Tchoban, der dem Bau der Hotels etwas Unverwechselbares und Spektakuläres hinzufügen wollte. Das Unternehmen Reynolds Polymer Technology fertigte die 41 Segmente der Plexiglaskonstruktion – 26 Segmente für den äußeren und 15 Segmente für den inneren Zylinder – im US-Bundesstaat Colorado und fügte sie zu 15 größeren Segmenten zusammen. Der Transport erfolgte im Sommer 2002 per Schiff nach Hamburg. Von dort erreichten die teilweise über 14 Meter langen, fast 7 Meter breiten und bis zu 16 Tonnen schweren Bauteile mit Schwertransportern Berlin.
Die zwölf größeren Segmente des Außenzylinders wurden über einen Kran von oben in das Gebäude hineingehoben. Jeweils sechs Segmente bildeten einen unteren und einen oberen Ring. Die Segmente wurden an den 13 Nahtstellen über ein spezielles Verfahren miteinander verbunden. Nach dem Verfahren der radikalen Polymerisation wurde flüssiges Acryl in die Fugenzwischenräume gepresst, wobei diese Masse innerhalb von 24 Stunden gelierte. Anschließend wurde die Naht mit einer Klimakammer umbaut und zum Aushärten auf 90 °C aufgeheizt. Dabei entstand eine monolithische Verbindung, sodass die Verbindung nach dem Polieren der Oberflächen nicht mehr erkennbar war.
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