Attentat vom 20. Juli 1944
Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus
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Wichtige Erkenntnisse
- Das Attentat vom 20.
- Als Voraussetzung für einen Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des „Eides auf den Führer“, galt den Verschwörern die Tötung Adolf Hitlers.
- Juli 1944 im Führerhauptquartier Wolfsschanze von Claus Schenk Graf von Stauffenberg deponierten Sprengladung mit relativ leichten Verletzungen.
- Die Beteiligten der Verschwörung, die Personen des 20.
- Sie hatten vielfach Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke.
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Source summary
WikipediaDas Attentat vom 20. Juli 1944 war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Voraussetzung für einen Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des „Eides auf den Führer“, galt den Verschwörern die Tötung Adolf Hitlers. Hitler überlebte jedoch die Explosion der am 20. Juli 1944 im Führerhauptquartier Wolfsschanze von Claus Schenk Graf von Stauffenberg deponierten Sprengladung mit relativ leichten Verletzungen.
Dieser Fehlschlag sowie Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der Operation Walküre, des Planes zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern. Die Beteiligten der Verschwörung, die Personen des 20. Juli 1944, stammten vor allem aus dem früheren Adel, der Wehrmacht und der Verwaltung. Sie hatten vielfach Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke. Unter den mehr als 200 später wegen ihrer Beteiligung Hingerichteten waren Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben, 19 Generale, 26 Oberste, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei Staatssekretäre sowie der Chef des Reichskriminalpolizeiamts Arthur Nebe; außerdem mehrere Oberpräsidenten, Polizeipräsidenten und Regierungspräsidenten.
Hitler hatte mit seiner Ansprache vom 3. Februar 1933 die Spitzen der Wehrmacht ohne grundsätzliche Einwendungen hinter sich gebracht. Er konnte davon ausgehen, dass sie sein Programm prinzipiell billigten. Jedoch war das Verhältnis zwischen den traditionalistischen Elementen in der Militärspitze und der Staatsführung schon in den ersten Jahren nach der NS-„Machtergreifung“ im Jahr 1933 durch verschiedene Krisen gekennzeichnet, wobei sich die meisten dieser Militärs aber letztlich dem Führereid und dem Primat der Politik unterordneten.
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