Aufstand vom 17. Juni 1953
antistalinistischer Aufstand in der DDR
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Aufstand vom 17.
- Juni 1953 zu einer Welle von Streiks, Massendemonstrationen und politischen Protesten kam.
- In einem Flächenbrand wurden politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Forderungen gestellt, darunter „Rücktritt der Regierung“, „Freie Wahlen“ und „Freilassung aller politischen Gefangenen“.
- In über 700 Städten kam es zu Streiks, Demonstrationen und zum Teil blutigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.
- Juni wurden alle Großstädte, die meisten Bezirkshauptstädte und weite Teile der kleineren Städte und Ortschaften erfasst.
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Source summary
WikipediaAls Aufstand vom 17. Juni 1953 (auch „Volksaufstand“ oder „Arbeiteraufstand“) werden die Vorkommnisse in der DDR bezeichnet, bei denen es in den Tagen um den 17. Juni 1953 zu einer Welle von Streiks, Massendemonstrationen und politischen Protesten kam. Ausgelöst durch verschiedene Ursachen, vornehmlich der teilweise brutal und rücksichtslos geführte Aufbau des Sozialismus sowie Repressionen des SED-Regimes, erstreckte sich der antistalinistische Aufstand über weite Teile des noch jungen Staates. In einem Flächenbrand wurden politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Forderungen gestellt, darunter „Rücktritt der Regierung“, „Freie Wahlen“ und „Freilassung aller politischen Gefangenen“.
Über eine Million Menschen beteiligten sich an dem Aufstand, der für den Historiker Hubertus Knabe „in die Reihe der großen revolutionären Erhebungen in Deutschland“ gehört. In über 700 Städten kam es zu Streiks, Demonstrationen und zum Teil blutigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. An seinem Höhepunkt am 17. Juni wurden alle Großstädte, die meisten Bezirkshauptstädte und weite Teile der kleineren Städte und Ortschaften erfasst. Die größten Proteste und Unruhen fanden in Ost-Berlin, Merseburg und Halle (Saale) statt. Im Bezirk Halle und den Industriestädten um Leuna und Wolfen streikten und demonstrierten über 100.000 Menschen. Die Teilnehmer kamen aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen der DDR. Teilweise wirkten die Menschen „beschwingt, als gingen sie auf ein Freudenfest“. In den Bezirken Halle, Dresden und Magdeburg gelangen große Gefangenenbefreiungen aus Gefängnissen.
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