Augsburger Hohes Friedensfest
lokaler gesetzlicher Feiertag
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Wichtige Erkenntnisse
- Das Augsburger Hohe Friedensfest wird seit 1650 alljährlich am 8.
- Ursprünglich feierten die Augsburger Protestanten damit das 1648 durch den Westfälischen Frieden eingeleitete Ende der Rekatholisierungsmaßnahmen während des Dreißigjährigen Krieges.
- Im Jahr 2018 wurde das Friedensfest von der deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
- Die Reichsstadt schloss sich demnach 1536 dem Schmalkaldischen Bunde an.
- Innerhalb des Heiligen Römischen Reiches konnte die Stadt diese Sonderstellung 1555 mit dem Augsburger Reichs- und Religionsfrieden festigen.
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Source summary
WikipediaDas Augsburger Hohe Friedensfest wird seit 1650 alljährlich am 8. August begangen. Ursprünglich feierten die Augsburger Protestanten damit das 1648 durch den Westfälischen Frieden eingeleitete Ende der Rekatholisierungsmaßnahmen während des Dreißigjährigen Krieges. Heute ist das Friedensfest ein auf das Augsburger Stadtgebiet beschränkter gesetzlicher Feiertag, womit Augsburg die meisten gesetzlichen Feiertage in Deutschland hat. Im Jahr 2018 wurde das Friedensfest von der deutschen UNESCO-Kommission in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.
Im Zuge der Reformation gewann die lutherische Confessio Augustana, proklamiert beim Reichstag im Jahr 1530, eine Mehrheit in Augsburg. Die Reichsstadt schloss sich demnach 1536 dem Schmalkaldischen Bunde an. Dessen Niederlage im Schmalkaldischen Krieg schwächte jedoch die protestantische Mehrheit, sodass Augsburg in seiner Stadtverfassung von 1548 ein paritätisches Regierungs- und Verwaltungssystem (Gleichberechtigung und exakte Ämterverteilung zwischen Katholiken und Protestanten) einführte. Innerhalb des Heiligen Römischen Reiches konnte die Stadt diese Sonderstellung 1555 mit dem Augsburger Reichs- und Religionsfrieden festigen.
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