Bahnstrecke Erndtebrück–Bad Berleburg
Nebenbahn in Nordrhein-Westfalen
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Bahnstrecke Erndtebrück–Bad Berleburg ist eine 20 km lange, von der Bahnstrecke Kreuztal–Cölbe abzweigende Nebenbahn von Erndtebrück nach Bad Berleburg.
- Die eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke wird als Stichstreckenblock betrieben.
- Seit Mai 2025 ist die Strecke wegen Korrosionsschäden an Brücken zwischen Aue und Berghausen bis auf Weiteres gesperrt.
- Im Jahr 1994 wurden die Schienenbusse und lokbespannten Wagenzüge (V 100 / Baureihe 212 mit zwei n-Wagen, kein Steuerwagen) durch Triebzüge der Baureihe 628 ersetzt.
- Die Nahverkehrslinie, die bei der Einführung als „Rothaar-Express“ beworben wurde, fährt seither im Stundentakt zwischen Bad Berleburg und Siegen.
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Source summary
WikipediaDie Bahnstrecke Erndtebrück–Bad Berleburg ist eine 20 km lange, von der Bahnstrecke Kreuztal–Cölbe abzweigende Nebenbahn von Erndtebrück nach Bad Berleburg. In Bad Berleburg bestand früher Anschluss an die inzwischen überwiegend abgebaute Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf nach Frankenberg. Die eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnstrecke wird als Stichstreckenblock betrieben. Zusammen mit dem Teilstück Erndtebrück–Kreuztal der Bahnstrecke Kreuztal–Cölbe wird sie als Rothaarbahn bezeichnet. Seit Mai 2025 ist die Strecke wegen Korrosionsschäden an Brücken zwischen Aue und Berghausen bis auf Weiteres gesperrt.
Die Strecke wurde 1911 eröffnet und sollte ursprünglich weiter bis Bad Fredeburg geführt werden, der Ausbau wurde wegen des Ersten Weltkrieges allerdings aufgegeben.
Im Jahr 1994 wurden die Schienenbusse und lokbespannten Wagenzüge (V 100 / Baureihe 212 mit zwei n-Wagen, kein Steuerwagen) durch Triebzüge der Baureihe 628 ersetzt. Gleichzeitig wurde das Angebot ausgebaut und ein Taktfahrplan mit einheitlicher Linienführung eingeführt. Die Nahverkehrslinie, die bei der Einführung als „Rothaar-Express“ beworben wurde, fährt seither im Stundentakt zwischen Bad Berleburg und Siegen. Mit der Jahrtausendwende wurden auf der Linie Triebzüge der Baureihe 640 eingesetzt, die alle Zwischenhalte nur bei Bedarf bedienen und auch nach der ersten Vergabe der „Dreiländerbahn“ erhalten blieben. Alle Ausweich- und Abstellmöglichkeiten wurden abgebaut, so dass neben dem stündlichen Nahverkehrsangebot kein weiterer Zugverkehr abgewickelt werden kann.
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