Belagerung von Konstantinopel (717–718)
Belagerung von Konstantinopel von 717 bis 718
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Belagerung von Konstantinopel von 717 bis 718 war der zweite schwere Angriff der Araber auf die byzantinische Hauptstadt.
- Hintergrund Trotz der gescheiterten ersten Belagerung von Konstantinopel (674–678) ging die islamische Expansion in Ost und West beinahe unaufhaltsam weiter.
- Im Osten wurden Indus und Oxus überschritten.
- Bereits Al-Walid I.
- Sein jüngerer Bruder und Nachfolger auf dem Thron, Sulaiman, führte die Anstrengungen fort.
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Source summary
WikipediaDie Belagerung von Konstantinopel von 717 bis 718 war der zweite schwere Angriff der Araber auf die byzantinische Hauptstadt. Er endete mit der erfolgreichen Behauptung der Stadt durch die Byzantiner und Bulgaren und gebot damit der islamischen Expansion vorläufig Einhalt.
Trotz der gescheiterten ersten Belagerung von Konstantinopel (674–678) ging die islamische Expansion in Ost und West beinahe unaufhaltsam weiter. Mit Karthago fiel 698 der letzte byzantinische Außenposten in Nordafrika, 711 unterlag das Westgotenreich in der Schlacht am Río Guadalete. Im Osten wurden Indus und Oxus überschritten. Das Umayyaden-Kalifat fühlte sich stark genug für einen erneuten Angriff auf die byzantinische Hauptstadt. Bereits Al-Walid I. traf entsprechende Vorbereitungen, starb allerdings vor der Verwirklichung seiner Pläne. Sein jüngerer Bruder und Nachfolger auf dem Thron, Sulaiman, führte die Anstrengungen fort.
Unterdessen registrierte auch Byzanz, dass es erneut in den Blickpunkt der Araber geraten war. Einige Jahre der Thronwirren nach dem Tod Justinians II. verhinderten wirksame Maßnahmen, erst Anastasios II. traf ab 713 Vorbereitungen gegen eine bevorstehende Belagerung. Die Mauern wurden verstärkt, die Flotte aufgerüstet und die Speicher der Stadt gefüllt. Anastasios befahl den Bewohnern Konstantinopels, entweder Vorräte für drei Jahre anzulegen oder die Stadt zu verlassen. Seine vorausschauenden Schritte erwiesen sich als richtig, doch wurde er 715 nach nur zwei Jahren Amtszeit gestürzt. Sein Nachfolger wurde Theodosios III., der ebenfalls nur zwei Jahre regierte, bis im März 717 Leo III. zum Kaiser gewählt wurde.
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