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Bogenschützen

Bogenschützen

Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner

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Wichtige Erkenntnisse

  • Bogenschützen ist ein Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahr 1935, das in seinem Schweizer Wohnort Davos entstanden ist.
  • Das Bild zeigt drei Personen, die sich mit dem Bogenschießen beschäftigen.
  • Hintergrund Das Gemälde im Hochformat hat die Maße 195 cm × 130 cm und ist in der Maltechnik Öl auf Leinwand ausgeführt.
  • Gordons Werkverzeichnis für die Ölbilder Kirchners trägt es die Nummer 994 .
  • Es ist nicht auszuschließen, dass Kirchner in seinem Gemälde darauf anspielt.

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Source summary

Wikipedia

Bogenschützen ist ein Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner aus dem Jahr 1935, das in seinem Schweizer Wohnort Davos entstanden ist. Es gehört zu den späten Werken des Malers, die von der Kunstwissenschaft nicht mehr dem Expressionismus zugerechnet werden. Das Bild zeigt drei Personen, die sich mit dem Bogenschießen beschäftigen. Das Gemälde ist heute Bestandteil der Sammlung des Kirchner Museums in Davos.

Das Gemälde im Hochformat hat die Maße 195 cm × 130 cm und ist in der Maltechnik Öl auf Leinwand ausgeführt. Auf der Rückseite trägt es die Bezeichnung E. L. Kirchner. In Donald E. Gordons Werkverzeichnis für die Ölbilder Kirchners trägt es die Nummer 994.

Das Motiv eines Bogenschusses wurde seit langem in den Darstellungen des Heiligen Sebastian verwandt. Es ist nicht auszuschließen, dass Kirchner in seinem Gemälde darauf anspielt. In einem nicht datierten Brief an Erich Heckel, etwa Ende Juni 1910, ist eine Zeichnung mit diesem Motiv enthalten. Zwei Bogenschützen richten ihre Pfeile auf eine an einen Baum gefesselte Figur. Thorsten Sadowsky, ehemaliger Direktor des Kirchner Museums Davos und Kurator, stellt in seinem Buch die Frage, ob sich der Künstler als Märtyrer sah, und stellt fest, dass in dieser Zeichnung Kirchners zwei Mädchen auf den Heiligen Sebastian zielen. Im selben Brief erscheint auch die Zeichnung einer Kreuzigungsgruppe oder Kalvarienbergs. Der später gekreuzigte Sebastian wird bei Kirchner von mehreren nackten Frauen verspottet. Kirchner könnte sich selbst in der Rolle des Mannes als passives Sexualobjekt gesehen haben. Zwischen 1919 und 1923 machte Kirchner das Foto eines Bauernmädchens mit Pfeil und Bogen in leichter Untersicht, damit es größer wirkt.

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