Bruno Lüdke
deutscher vermeintlicher Serienmörder
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Wichtige Erkenntnisse
- Bruno Lüdke (* 3.
- April 1944 in Wien) galt aufgrund von Selbstbezichtigungen, die nach langen Verhören durch die Nationalsozialisten zustande kamen, fälschlich als einer der schlimmsten Serienmörder der deutschen Kriminalgeschichte.
- Er wurde aus sozialrassistischen Motiven beschuldigt.
- Vorgeschichte Lüdke war das vierte von sechs Kindern des Wäschereibesitzers Otto Lüdke.
- Aufgrund mehrerer Kleindiebstähle war er polizeibekannt, wurde aber wegen anerkannter Unzurechnungsfähigkeit durch angeborenen Schwachsinn nicht verurteilt.
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Source summary
WikipediaBruno Lüdke (* 3. April 1908 in Cöpenick; † 8. April 1944 in Wien) galt aufgrund von Selbstbezichtigungen, die nach langen Verhören durch die Nationalsozialisten zustande kamen, fälschlich als einer der schlimmsten Serienmörder der deutschen Kriminalgeschichte. Die ihm zur Last gelegten Morde hatte er nicht begangen. Er wurde aus sozialrassistischen Motiven beschuldigt. Lüdke, dem nie ein Prozess gemacht wurde, starb im „Gewahrsam“ des von den Nationalsozialisten betriebenen Kriminalmedizinischen Zentralinstituts der Sicherheitspolizei in Wien, vermutlich an den Folgen von Menschenversuchen.
Lüdke war das vierte von sechs Kindern des Wäschereibesitzers Otto Lüdke. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, besuchte die Hilfsschule und arbeitete als Kutscher. Aufgrund mehrerer Kleindiebstähle war er polizeibekannt, wurde aber wegen anerkannter Unzurechnungsfähigkeit durch angeborenen Schwachsinn nicht verurteilt. Im Rahmen des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses wurde im August 1939 seine Zwangssterilisation angeordnet und am 22. Mai 1940 durchgeführt.
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