Bundestagswahl 1972
Wahl zum 7. Deutschen Bundestag am 19. November 1972
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Bundestagswahl 1972 fand am 19.
- Deutschen Bundestages war die erste vorgezogene Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und die mit der höchsten Wahlbeteiligung (91,1 % der Wahlberechtigten).
- Wegen des eindrucksvollen und folgenreichen Wahlsiegs Brandts und der starken Personalisierung des Wahlkampfs mit den prägenden SPD-Slogans „Willy Brandt muß Kanzler bleiben“, „Willy wählen“ und „Wählt Willy Brandt“ wird die Wahl in der Rückschau auch als „Willy-Wahl“ bezeichnet.
- Herbert Hupka) und der FDP (u.
- Im April 1972 scheiterte ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Willy Brandt, bei welchem Rainer Barzel zum Bundeskanzler gewählt werden sollte, an zwei fehlenden Stimmen.
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Source summary
WikipediaDie Bundestagswahl 1972 fand am 19. November 1972 statt. Die Wahl des 7. Deutschen Bundestages war die erste vorgezogene Bundestagswahl in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und die mit der höchsten Wahlbeteiligung (91,1 % der Wahlberechtigten). Die SPD erreichte mit ihrem Spitzenkandidaten Willy Brandt bei dieser Wahl ihr bestes Ergebnis jemals und erhielt auch erstmals mehr Stimmen als die CDU/CSU. Wegen des eindrucksvollen und folgenreichen Wahlsiegs Brandts und der starken Personalisierung des Wahlkampfs mit den prägenden SPD-Slogans „Willy Brandt muß Kanzler bleiben“, „Willy wählen“ und „Wählt Willy Brandt“ wird die Wahl in der Rückschau auch als „Willy-Wahl“ bezeichnet.
Notwendig wurde die Wahl, nachdem die Mehrheit der sozialliberalen Koalition, unter Bundeskanzler Willy Brandt, für das Kabinett Brandt 1, im Lauf der Legislaturperiode nach und nach durch Fraktionswechsel bröckelte: je vier Abgeordnete der SPD (u. a. Herbert Hupka) und der FDP (u. a. Erich Mende) verließen aus Ablehnung der Neuen Ostpolitik das Regierungslager und schlossen sich der CDU/CSU-Fraktion an.
Im April 1972 scheiterte ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Willy Brandt, bei welchem Rainer Barzel zum Bundeskanzler gewählt werden sollte, an zwei fehlenden Stimmen. Wie in den 1990ern bekannt wurde, waren dabei mindestens zwei Stimmen gegen Barzel (Julius Steiner, CDU und Leo Wagner, CSU) durch das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) gekauft worden (siehe unter Steiner-Wienand-Affäre); die genauen Hintergründe sind dauerhaft unbekannt (Misstrauensvotum 1972). Trotzdem besaß die Koalition keine handlungsfähige Mehrheit mehr, sodass Bundespräsident Gustav Heinemann nach einer im September 1972 negativ beantworteten Vertrauensfrage von Bundeskanzler Brandt den Bundestag auflöste.
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