Buris Henriksen
dänischer Prinz und Herzog von Südjütland
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Wichtige Erkenntnisse
- Buris Henriksen (* ~1130; † nach 1167) war ein dänischer Prinz und ab etwa 1162 Herzog von Südjütland, dem späteren Herzogtum Schleswig.
- Leben Familie Buris Henriksen war einer von vier Söhnen von Henrik Skadelår und Ingrid Ragnvaldsdatter.
- Er hatte drei Brüder, Magnus († 1161), Knud († 1162) und Regnald (Lebensdaten unbekannt, vermutlich jung gestorben).
- Knud Lavard war, wie Henrik, ein Enkel von Svend Estridsen und damit ein Konkurrent um den dänischen Thron.
- Der durch den Mord an Knud Lavard ausgelöste Bürgerkrieg endete in der Schlacht bei Fodevig am 11.
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Source summary
WikipediaBuris Henriksen (* ~1130; † nach 1167) war ein dänischer Prinz und ab etwa 1162 Herzog von Südjütland, dem späteren Herzogtum Schleswig. Um seinen Sturz aus der königlichen Gunst und ein ungewöhnliches Grab hat sich die Legende einer tragischen Liebesgeschichte mit einer Schwester des Königs Waldemar I. entwickelt.
Buris Henriksen war einer von vier Söhnen von Henrik Skadelår und Ingrid Ragnvaldsdatter. Väterlicherseits war er Urenkel des dänischen Königs Svend Estridsen; seine Mutter war eine Tochter des schwedischen Königs Ragnvald. Er hatte drei Brüder, Magnus († 1161), Knud († 1162) und Regnald (Lebensdaten unbekannt, vermutlich jung gestorben).
Im Bündnis mit seinem Onkel König Niels von Dänemark, dem letzten Sohn von Sven Estridsson auf dem dänischen Thron, veranlasste Henrik Skadelår 1131 die Ermordung von Knud Lavard, des Jarls von Südjütland. Knud Lavard war, wie Henrik, ein Enkel von Svend Estridsen und damit ein Konkurrent um den dänischen Thron. Als Jarl war er so mächtig geworden, dass König Niels und Henrik ihn als Gefahr für ihre eigene Position ansahen. Der durch den Mord an Knud Lavard ausgelöste Bürgerkrieg endete in der Schlacht bei Fodevig am 11. Juni 1134, in der Knuds Halbbruder Erik II. Emune König Niels besiegte. Henrik fiel in dieser Schlacht.
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