Carlo Jordan
deutscher Bürgerrechtler, DDR-Umweltaktivist, Historiker, Politiker, MdA
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Wichtige Erkenntnisse
- Carlo Jordan (eigentlich Karl-Heinz Jordan; * 5.
- Dezember 2023 ebenda) war ein DDR-Bürgerrechtler, Umweltschützer und Politiker.
- Von 1994 bis 1995 war er für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
- Seine Mutter arbeitete in der Bäckerei als Verkäuferin.
- Anschließend arbeitete er als Bauleiter u.
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Source summary
WikipediaCarlo Jordan (eigentlich Karl-Heinz Jordan; * 5. Februar 1951 in Berlin; † 13. Dezember 2023 ebenda) war ein DDR-Bürgerrechtler, Umweltschützer und Politiker. Er gründete 1989 die Grüne Partei in der DDR mit, war einer ihrer Sprecher und in dieser Funktion auch Sprecher am Zentralen Runden Tisch der DDR. Von 1994 bis 1995 war er für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Jordan war Sohn eines Bäckers und wuchs in Berlin-Friedrichshain auf. Seine Mutter arbeitete in der Bäckerei als Verkäuferin. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Lehre als Zimmerer und schloss ein Studium des Bauingenieurwesens (Fachrichtung Hochbau) ab. Anschließend arbeitete er als Bauleiter u. a. für die Charité. In den 1970er Jahren engagierte sich Jordan im Arbeiter- und Studenten-Club, in welchem er Veranstaltungen für Kulturoppositionelle organisierte. Seither bearbeitete ihn das Ministerium für Staatssicherheit (MfS). Er beteiligte sich an Protestaktionen gegen das SED-Regime und legte 1976 mit anderen bei Erich Honecker schriftlichen Protest gegen die nach dessen Selbstverbrennung erfolgten staatlichen Diffamierungen von Oskar Brüsewitz ein, wofür er verhaftet wurde. Er beteiligte sich ebenfalls an Protesten gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns. Ein 1978 begonnenes Fernstudium der Philosophie und Geschichtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin endete 1982 wegen seiner Weigerung, sich gegen die polnische Gewerkschaft Solidarność auszusprechen, mit der Zwangsexmatrikulation.
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