Catenaccio
Spielsystem im Fußball
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Wichtige Erkenntnisse
- Catenaccio [ kateˈnatʃo ] (aus ital.
- Sein System beruhte auf einem 5-2-3, beziehungsweise einem 1-3-1-2-3 mit Libero.
- Nereo Rocco war der erste Trainer in Italien, der den Catenaccio ab 1954 beim Calcio Padova und ab 1961 beim AC Mailand einsetzte und weiterentwickelte.
- Unter seiner Führung gewann der AC Mailand zahlreiche Titel, darunter zwei italienische Meisterschaften (1961/62, 1967/68), zwei Europapokale der Landesmeister (1962/63, 1968/69), zwei Europapokale der Pokalsieger (1967/68, 1972/73) und den Weltpokal 1969.
- Perfektioniert hat dieses System der argentinische Trainer Helenio Herrera, der den Catenaccio mit herausragendem Erfolg in den 1960er Jahren beim italienischen Verein Inter Mailand anwandte.
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Source summary
WikipediaCatenaccio [kateˈnatʃo] (aus ital. catenaccio „Türriegel“) ist ein Spielsystem im Fußball.
Als Urvater des Catenaccios gilt der österreichische Trainer Karl Rappan, der mit seinen defensiven System „Verrou“ (französisch für Riegel), später auch als Schweizer Riegel bekannt, ab 1931 Servette Genf, Grasshopper Club Zürich und Lausanne-Sports zum Schweizer Meister machte und die Schweizer Nationalelf 1938, 1954 und 1962 bei drei Weltmeisterschaften trainierte. Sein System beruhte auf einem 5-2-3, beziehungsweise einem 1-3-1-2-3 mit Libero. Später wurde das System auch im italienischen Fußball populär.
Nereo Rocco war der erste Trainer in Italien, der den Catenaccio ab 1954 beim Calcio Padova und ab 1961 beim AC Mailand einsetzte und weiterentwickelte. Er kombinierte dabei starke Defensive mit effektivem Offensivspiel durch schnelle Konter. Unter seiner Führung gewann der AC Mailand zahlreiche Titel, darunter zwei italienische Meisterschaften (1961/62, 1967/68), zwei Europapokale der Landesmeister (1962/63, 1968/69), zwei Europapokale der Pokalsieger (1967/68, 1972/73) und den Weltpokal 1969. Seine Teams waren für taktische Disziplin, Defensive mit Manndeckung und einem Libero sowie variablen Offensivstrategien bekannt.
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