Chamsa von Amīr Chusrau Dihlavī (W. 624)
illustrierte persische Handschrift, entstanden zwischen März 1597 und März 1598
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Chamsa aus dem Walters Art Museum in Baltimore mit der Inventarnummer W.
- Sie wurde zwischen März 1597 und März 1598 am Mogulhof in Lahore vollendet.
- Der am höchsten geschätzte Kalligraph seiner Zeit, Muhammad Husayn Kaschmīrī, war für die Niederschrift verantwortlich.
- Von den ursprünglich 31 Bildern sind nur noch 29 erhalten.
- Neben den Illustrationen besitzt die Handschrift aufwendige Illuminationen in Form von Randmalereien, dekorativen Kopfstücken und seitenfüllenden Rosetten, die von weiteren sieben Künstlern ausgeführt wurden.
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Source summary
WikipediaDie Chamsa aus dem Walters Art Museum in Baltimore mit der Inventarnummer W. 624 ist eine illustrierte persische Handschrift, die fünf poetische Werke (Chamsa) des indischen Dichters Amīr Chusrau Dihlavī (1253–1325) enthält. Sie wurde zwischen März 1597 und März 1598 am Mogulhof in Lahore vollendet. Das Manuskript ist die letzte der sogenannten „Luxushandschriften“, die während der 1590er Jahre in prachtvoller Ausstattung von den höfischen Ateliers in Lahore angefertigt wurden. Der am höchsten geschätzte Kalligraph seiner Zeit, Muhammad Husayn Kaschmīrī, war für die Niederschrift verantwortlich. Dreizehn Maler, zu denen Basāvan und Mansūr gehörten, waren für die Anfertigung der Illustrationen zuständig. Von den ursprünglich 31 Bildern sind nur noch 29 erhalten. Acht davon wurden aus dem Manuskript herausgelöst und befinden sich heute im Metropolitan Museum of Art. Neben den Illustrationen besitzt die Handschrift aufwendige Illuminationen in Form von Randmalereien, dekorativen Kopfstücken und seitenfüllenden Rosetten, die von weiteren sieben Künstlern ausgeführt wurden. Beide Künstlerteams, Illustratoren und Illuminatoren, waren zuvor schon bei der Chamsa von Nizāmī (British Library Or. 12208) und dem Bahāristān von Dschāmi (Bodleian Library, Elliot 254) aus dem Jahre 1595 zum Einsatz gekommen.
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