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Cheliuskin (Schiff)

Cheliuskin (Schiff)

Schiff

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Wichtige Erkenntnisse

  • Die Cheliuskin ( russisch Челюскин , deutsche Transkription: Tscheljuskin) war ein sowjetisches Schiff, das von 1933 bis 1934 eine Expedition ins Nordpolarmeer zur Erkundung des Nördlichen Seewegs unternahm.
  • Die Rettung der Schiffbrüchigen führte in der Sowjetunion zur Stiftung der Auszeichnung „Held der Sowjetunion“.
  • Es wurde von Burmeister & Wain in Kopenhagen gebaut und nach der Ablieferung im Juni 1933 an die Sowjetunion nach dem russischen Polarforscher Semjon Iwanowitsch Tscheljuskin benannt.
  • Dies war zuvor 1932 nur dem Eisbrecher Alexander Sibirjakow gelungen.
  • Juli 1933 lichtete der Frachtdampfer in Leningrad seinen Anker.

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Wikipedia

Die Cheliuskin (russisch Челюскин, deutsche Transkription: Tscheljuskin) war ein sowjetisches Schiff, das von 1933 bis 1934 eine Expedition ins Nordpolarmeer zur Erkundung des Nördlichen Seewegs unternahm. Dabei geriet das Schiff ins Packeis und versank nach einer unkontrollierten Drift. Die Rettung der Schiffbrüchigen führte in der Sowjetunion zur Stiftung der Auszeichnung „Held der Sowjetunion“.

Das Schiff mit Eisklasse lief 1933 unter dem Namen Lena in Dänemark vom Stapel. Es wurde von Burmeister & Wain in Kopenhagen gebaut und nach der Ablieferung im Juni 1933 an die Sowjetunion nach dem russischen Polarforscher Semjon Iwanowitsch Tscheljuskin benannt.

Unter Kapitän Wladimir Woronin (1890–1952) und Otto Schmidt, dem wissenschaftlichen Leiter der Expedition, sollte die Cheliuskin während der kurzen Navigationsperiode in den Sommermonaten ohne Überwinterung durch das Nordpolarmeer in den Fernen Osten gelangen. Dies war zuvor 1932 nur dem Eisbrecher Alexander Sibirjakow gelungen. Die Fahrt sollte beweisen, dass der Transport größerer Frachtmengen über die Nordostpassage auch ohne Eisbrecher möglich war. Am 16. Juli 1933 lichtete der Frachtdampfer in Leningrad seinen Anker. Bereits im ersten Reiseabschnitt kam es zu Problemen. So konnte die Cheliuskin erst am 10. August 1933 mit 20-tägiger Verspätung aus Murmansk auslaufen. Ziel der Reise war Wladiwostok. Unter den 112 Passagieren befanden sich zehn Frauen und ein Kind. Eine der Frauen war schwanger; während sich das Schiff in der Karasee aufhielt, gebar sie ein Mädchen, das nach dem damaligen Aufenthaltsort der Cheliuskin Karina getauft wurde.

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2026-06-04
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