Contergan-Skandal
Arzneimittelskandal in der Bundesrepublik Deutschland, aufgedeckt in den Jahren 1961 und 1962
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Contergan-Skandal , auch als Contergan-Katastrophe oder Contergan-Tragödie bezeichnet, war einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale in der Bundesrepublik Deutschland.
- Das millionenfach verkaufte Beruhigungsmedikament Contergan , das den Wirkstoff Thalidomid enthielt, konnte bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung der Föten hervorrufen.
- Oktober 1957 bis zum 27.
- Mit Inkrafttreten des Arzneimittelgesetzes am 1.
- Durch die Einnahme von Contergan kam es zu einer Häufung von schweren Fehlbildungen (Dysmelien) oder gar dem Fehlen (Amelie) von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen.
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Source summary
WikipediaDer Contergan-Skandal, auch als Contergan-Katastrophe oder Contergan-Tragödie bezeichnet, war einer der aufsehenerregendsten Arzneimittelskandale in der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde in den Jahren 1961 und 1962 aufgedeckt.
Das millionenfach verkaufte Beruhigungsmedikament Contergan, das den Wirkstoff Thalidomid enthielt, konnte bei der Einnahme in der frühen Schwangerschaft Schädigungen in der Wachstumsentwicklung der Föten hervorrufen. Contergan half unter anderem auch gegen die typische morgendliche Schwangerschaftsübelkeit in der frühen Schwangerschaftsphase und galt im Hinblick auf Nebenwirkungen als besonders sicher. Es wurde vom 1. Oktober 1957 bis zum 27. November 1961 vertrieben und zunächst gezielt als rezeptfreies Beruhigungs- und Schlafmittel für Schwangere empfohlen. Mit Inkrafttreten des Arzneimittelgesetzes am 1. August 1961 wurde es aufgrund von möglichen Nebenwirkungen auf das Nervensystem verschreibungspflichtig. Durch die Einnahme von Contergan kam es zu einer Häufung von schweren Fehlbildungen (Dysmelien) oder gar dem Fehlen (Amelie) von Gliedmaßen und Organen bei Neugeborenen. Dabei kamen weltweit etwa 5000 bis 10.000 geschädigte Kinder auf die Welt. Zudem kam es zu einer unbekannten Zahl von Totgeburten. Anfang 2016 gab der Bundesverband Contergangeschädigter auf seiner Internetseite an, dass in Deutschland noch etwa 2400 Contergan-Geschädigte leben.
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