Daviz Simango
mosambikanischer Politiker
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Wichtige Erkenntnisse
- Daviz Simango (* 7.
- Februar 2021 in Südafrika) war der Vorsitzende und die zentrale Figur der Partei Movimento Democrático de Moçambique (MDM) in Mosambik und in der vierten Amtsperiode Bürgermeister der Stadt Beira.
- Bei der Wahl 2019 scheiterte er erneut.
- Sein Vater Uria Simango war einer der Gründer und Vizepräsident der FRELIMO, wurde jedoch mitsamt seiner Frau Celina Muchanga und weiterer FRELIMO-Dissidenten ohne Gerichtsurteil auf Befehl der Partei hingerichtet.
- Zu den Kommunalwahlen 2003 war Daviz Simango noch siegreich als Kandidat der RENAMO angetreten, eine weitere Kandidatur für die nächsten Kommunalwahlen erschien selbstverständlich.
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Source summary
WikipediaDaviz Simango (* 7. Februar 1964 in Tanganjika; † 22. Februar 2021 in Südafrika) war der Vorsitzende und die zentrale Figur der Partei Movimento Democrático de Moçambique (MDM) in Mosambik und in der vierten Amtsperiode Bürgermeister der Stadt Beira. Simango trat zudem kurzfristig als einer von drei Kandidaten zur Präsidentschaftswahl in Mosambik 2009 an und errang dabei einen Achtungserfolg. Bei der Wahl 2019 scheiterte er erneut.
Simango absolvierte ein Ingenieursstudium an der Eduardo-Mondlane-Universität. Sein Vater Uria Simango war einer der Gründer und Vizepräsident der FRELIMO, wurde jedoch mitsamt seiner Frau Celina Muchanga und weiterer FRELIMO-Dissidenten ohne Gerichtsurteil auf Befehl der Partei hingerichtet. Simango begann daher seine politische Karriere als Mitglied der unbedeutenden Partei Partido de Convenção Nacional (PCN), einer jener Parteien, die 1999 unter dem Namen Renamo – União Eleitoral ein Wahlbündnis mit der Partei RENAMO, der großen Gegenspielerin der heutigen Regierungspartei FRELIMO seit dem Mosambikanischen Bürgerkrieg eingegangen waren.
Seine Partei MDM entstand 2009 als Reaktion auf einen Skandal im Zusammenhang mit Simangos zweiter Bürgermeisterkandidatur im Jahr 2008. Zu den Kommunalwahlen 2003 war Daviz Simango noch siegreich als Kandidat der RENAMO angetreten, eine weitere Kandidatur für die nächsten Kommunalwahlen erschien selbstverständlich. Offenkundig aus Konkurrenzfurcht vor dem populären Simango verbot Afonso Dhlakama, der übermächtige Vorsitzende der RENAMO, Simango jedoch die Kandidatur für RENAMO zu den Bürgermeisterwahlen.
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