Der Brandner Kaspar
bayrische literarische Figur
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Brandner Kaspar ist eine literarische Figur aus einer Erzählung Franz von Kobells in oberbairischer Mundart, die 1871 in den Fliegenden Blättern veröffentlicht wurde.
- Dadurch entsteht zwar einige Verwirrung in der himmlischen Ordnung, doch am Ende wird der Kaspar von den Segnungen der ewigen Glückseligkeit überzeugt.
- Urfassung von Franz von Kobell 1871 erschien in den Fliegenden Blättern Kobells Erzählung Die G'schicht' von' Brandner Kasper .
- Jahrhunderts: Kasper Brandner, ein rüstiger Zweiundsiebzigjähriger, lebt als Schlosser, Büchsenmacher und Jagdgehilfe am Tegernsee.
- An einem Abend erscheint bei ihm der Boanlkramer (ein bairisches Tabuwort für den Tod) und will ihn mit sich nehmen.
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Source summary
WikipediaDer Brandner Kaspar ist eine literarische Figur aus einer Erzählung Franz von Kobells in oberbairischer Mundart, die 1871 in den Fliegenden Blättern veröffentlicht wurde. Die Titelfigur Brandner Kaspar betrügt den als Person auftretenden Tod im Kartenspiel und ergaunert sich damit zusätzliche Lebensjahre. Dadurch entsteht zwar einige Verwirrung in der himmlischen Ordnung, doch am Ende wird der Kaspar von den Segnungen der ewigen Glückseligkeit überzeugt. Die Erzählung wurde mehrmals für das Theater adaptiert und verfilmt.
1871 erschien in den Fliegenden Blättern Kobells Erzählung Die G'schicht' von' Brandner Kasper. Sie spielt zu Anfang des 19. Jahrhunderts: Kasper Brandner, ein rüstiger Zweiundsiebzigjähriger, lebt als Schlosser, Büchsenmacher und Jagdgehilfe am Tegernsee. Seine Frau Traudl ist bereits verstorben, seine beiden Söhne dienen als Soldaten in einem bayerischen Artillerieregiment. An einem Abend erscheint bei ihm der Boanlkramer (ein bairisches Tabuwort für den Tod) und will ihn mit sich nehmen. Nach vielen vergeblichen Ausflüchten gelingt es dem Brandner, den Boandlkramer mit Kerschgeist betrunken zu machen und ihm beim Kartenspiel die Zusage abzugaunern, ihn erst mit 90 Jahren zu holen.
Einige Jahre später jedoch verunglückt eine Sennerin aus der Nachbarschaft des Brandner Kasper, kommt in den Himmel, und ihre Einlassungen führen dort zur Aufdeckung des illegalen Handels. Auf Befehl des Hl. Petrus (von Kobell der Portner genannt) begibt sich der Boandlkramer wieder an den Tegernsee, um den längst Überfälligen endlich abzuholen. Der Brandner Kasper hat inzwischen sehr unter den schlechten Zeiten gelitten, seine Söhne sind in der Schlacht am Bergisel gefallen. Dennoch will er dem Tod nicht folgen. Er lässt sich nur dazu überreden, einmal einen kurzen Blick ins Paradies zu werfen.
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