Der diskrete Charme der Bourgeoisie
Film von Luis Buñuel (1972)
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Wichtige Erkenntnisse
- Der diskrete Charme der Bourgeoisie (Originaltitel: Le charme discret de la bourgeoisie ) ist ein surrealistisches Filmdrama von Luis Buñuel aus dem Jahr 1972.
- Das Essen wird jedoch wegen permanenter Zwischenfälle und Missverständnisse immer wieder verschoben.
- Die Haupthandlung spaltet sich in zahlreiche Nebenstränge auf, in denen unter anderem Geistliche, Gefängniswärter, Kommissare, Terroristen, Gangster und melancholische Soldaten eine Rolle spielen.
- So findet ein großer Teil der Handlung nur als Traum einzelner Protagonisten statt.
- Einmal träumt sogar der eine Bourgeois, dass ein anderer Bourgeois etwas geträumt habe, bis er aufwacht und alles als „absurden Traum“ abtut.
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Source summary
WikipediaDer diskrete Charme der Bourgeoisie (Originaltitel: Le charme discret de la bourgeoisie) ist ein surrealistisches Filmdrama von Luis Buñuel aus dem Jahr 1972.
Eine Gruppe von sechs Angehörigen der Bourgeoisie – bestehend aus zwei reichen französischen Ehepaaren, einer jungen Frau sowie dem korrupten Botschafter von Miranda, einem fiktiven lateinamerikanischen Land – plant ein stilvolles Essen im kleinen Kreis. Das Essen wird jedoch wegen permanenter Zwischenfälle und Missverständnisse immer wieder verschoben. Mal kommen die Gäste am falschen Tag, mal haben die Gastgeber noch miteinander Sex, woraufhin die anderen Gäste nach 20 Minuten vergeblichen Wartens ratlos wieder gehen. Die Haupthandlung spaltet sich in zahlreiche Nebenstränge auf, in denen unter anderem Geistliche, Gefängniswärter, Kommissare, Terroristen, Gangster und melancholische Soldaten eine Rolle spielen.
Das Besondere an dem Film – neben dem für Buñuel typischen, hier besonders geballt in Szene gesetzten Spott gegen die High Society und die dekadente Sinnlosigkeit ihrer Rituale – besteht in seiner surrealistischen Erzählweise. So findet ein großer Teil der Handlung nur als Traum einzelner Protagonisten statt. Der eine Bourgeois träumt etwa das Leben eines anderen und umgekehrt. Einmal träumt sogar der eine Bourgeois, dass ein anderer Bourgeois etwas geträumt habe, bis er aufwacht und alles als „absurden Traum“ abtut. Mit jedem dieser Rahmenwechsel der Erzählung wird der gesamte Wahrheitsgehalt des bis dahin Gezeigten infrage gestellt.
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