Die Kugelspielerin (Düsseldorf)
Bronzeskulptur des Bildhauers Walter Schott
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Kugelspielerin ist eine Skulptur des Bildhauers Walter Schott und gilt als dessen Hauptwerk.
- Ein lebensgroßer Bronzeguss steht im Blumengarten an der Königsallee in Düsseldorf, weitere Kunstgüsse befinden sich in Mannheim und Langen (Hessen), eine Kopie in Berlin-Köpenick.
- Daneben existieren eine Vielzahl von Statuetten der Figur, in Bronze, Chryselephantin und Meißner Porzellan.
- In leicht gekrümmter Haltung, den linken Arm zum Ausbalancieren auf den Rücken genommen, wirft sie die Kugel gezielt – wie beim Boccia- oder Boule-Spiel – aus der geöffneten Hand des nach vorn gestreckten rechten Arms.
- Die welligen Strähnen des langen Haupthaars fallen ihr auf die Schultern und unterstreichen den natürlichen und dynamischen Charakter der Figur.
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Source summary
WikipediaDie Kugelspielerin ist eine Skulptur des Bildhauers Walter Schott und gilt als dessen Hauptwerk. Sie entstand in den Jahren 1895 bis 1897 in Berlin. Ein lebensgroßer Bronzeguss steht im Blumengarten an der Königsallee in Düsseldorf, weitere Kunstgüsse befinden sich in Mannheim und Langen (Hessen), eine Kopie in Berlin-Köpenick. Eine Marmorfassung ist im Park von Gut Waltersdorf bei Heideblick (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) erhalten. Daneben existieren eine Vielzahl von Statuetten der Figur, in Bronze, Chryselephantin und Meißner Porzellan.
Die 1,36 Meter hohe Statue zeigt die Figur einer jungen Frau beim Wurf einer Kugel. In leicht gekrümmter Haltung, den linken Arm zum Ausbalancieren auf den Rücken genommen, wirft sie die Kugel gezielt – wie beim Boccia- oder Boule-Spiel – aus der geöffneten Hand des nach vorn gestreckten rechten Arms. Ihr Blick ist auf den ballistischen Zielpunkt des Wurfs fixiert. Die welligen Strähnen des langen Haupthaars fallen ihr auf die Schultern und unterstreichen den natürlichen und dynamischen Charakter der Figur. Die rechte Brust ist wie bei einer Amazone entblößt. Der Saum ihres armfreien, in der Taille gegürteten, leichten Kleides – eines Chitons, der wie ein zartes Negligé wirkt und die Körperformen detailliert nachzeichnet – wirbelt im Luftstrom der Bewegung. Die Figur fußt auf einer runden Plinthe, deren Seitenfläche mit einem Doppelmäander (Laufender Hund) verziert ist.
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