Ein Mann der schläft
Roman von Georges Perec
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Wichtige Erkenntnisse
- Ein Mann der schläft ( französisch Un homme qui dort ) ist ein Roman des französischen Schriftstellers Georges Perec, der im Jahr 1967 veröffentlicht wurde.
- Die Handlung hat autobiografische Wurzeln.
- Die Umsetzung zeichnet sich durch zahlreiche intertextuelle Verweise auf andere Werke der Literaturgeschichte aus.
- Er zählt zu den am geringsten untersuchten Hauptwerken George Perecs und entstand noch vor dessen Mitgliedschaft in der Autorengruppe Oulipo.
- Eugen Helmlés deutsche Übersetzung blieb lange unveröffentlicht und erschien erstmals im Jahr 1988.
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Source summary
WikipediaEin Mann der schläft (französisch Un homme qui dort) ist ein Roman des französischen Schriftstellers Georges Perec, der im Jahr 1967 veröffentlicht wurde. Der Protagonist, ein 25-jähriger Student, verweigert sich von einem Tag auf den anderen dem Leben und zieht sich in Isolation und Gleichgültigkeit zurück. Die Handlung hat autobiografische Wurzeln. Perec litt in jungen Jahren selbst an einer ähnlich verlaufenen Depression. Die Umsetzung zeichnet sich durch zahlreiche intertextuelle Verweise auf andere Werke der Literaturgeschichte aus. Auffällig ist auch die formale Gestaltung: Der kurze Roman steht überwiegend im Präsens und in der Du-Form. Er zählt zu den am geringsten untersuchten Hauptwerken George Perecs und entstand noch vor dessen Mitgliedschaft in der Autorengruppe Oulipo. Eine Verfilmung des Autors gemeinsam mit Bernard Queysanne erhielt 1974 den Jean-Vigo-Preis. Eugen Helmlés deutsche Übersetzung blieb lange unveröffentlicht und erschien erstmals im Jahr 1988.
An einem heißen Sommertag, einem Prüfungstag für sein Staatsexamen, steht ein 25-jähriger Soziologiestudent in Paris nicht wie gewöhnlich beim Klingeln seines Weckers auf, sondern bleibt einfach liegen. In ihm ist etwas zerbrochen, was ihn bisher an die Welt gebunden hat. Er kommt zur Erkenntnis, dass er nicht zu leben versteht und dies niemals tun wird. Auch als an den nächsten Tagen Freunde an seine Tür klopfen, rührt er sich nicht. Die unter der Tür durchgeschobenen Mitteilungen wirft er weg. Erst bei Nacht verlässt er sein fünf Quadratmeter großes Mansardenzimmer und läuft ziellos durch die Straßen, lässt sich von der anonymen Masse die Grands Boulevards entlangtreiben von der Place de la République bis zur Kirche La Madeleine.
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