Elisabeth Wiese
deutsche Serienmörderin
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Wichtige Erkenntnisse
- Elisabeth Wiese , geborene Berkefeld (* 1.
- Februar 1905 in Hamburg), wurde wegen fünffachen Kindermordes verurteilt und vom Scharfrichter Alwin Engelhardt hingerichtet.
- Obwohl unverheiratet, brachte sie ihre Tochter Paula Berkefeld zur Welt, was sie gesellschaftlich stigmatisierte.
- Wegen diverser kleinerer Delikte wurde sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
- Den Frauen, die ihr ihre Kinder anvertrauten, erzählte sie, die Kleinkinder seien in weit entfernten Städten von reichen Familien adoptiert worden.
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Source summary
WikipediaElisabeth Wiese, geborene Berkefeld (* 1. Juli 1859 in Bilshausen; † 2. Februar 1905 in Hamburg), wurde wegen fünffachen Kindermordes verurteilt und vom Scharfrichter Alwin Engelhardt hingerichtet.
Elisabeth Berkefeld war Hebamme. Obwohl unverheiratet, brachte sie ihre Tochter Paula Berkefeld zur Welt, was sie gesellschaftlich stigmatisierte. Sie heiratete 1888 den Kesselflicker Heinrich Wiese, begann jedoch schon bald, dessen Speisen zu vergiften, und versuchte zudem, ihn im Schlaf mit einer Rasierklinge zu töten, was jedoch scheiterte. Wegen diverser kleinerer Delikte wurde sie zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.
Wieder auf freiem Fuß, kam Elisabeth Wiese durch Zeitungsanzeigen von ledigen, etwas besser verdienenden Müttern auf die Idee, gegen eine einmalige Abfindungssumme ihre Dienste als Pflegemutter anzubieten. Den Frauen, die ihr ihre Kinder anvertrauten, erzählte sie, die Kleinkinder seien in weit entfernten Städten von reichen Familien adoptiert worden. Tatsächlich tötete sie die Kinder jedoch und verbrannte deren Leichen in einem Kochherd oder warf sie in die Elbe. Wenn eine Mutter ihr Kind zurücknehmen wollte, riet sie eindringlich ab, da das Kind es jetzt viel besser habe. Bald regte sich jedoch Verdacht, und durch öffentliche Ausschreibungen versuchte man, etwas über das Schicksal der verschwundenen Kinder zu erfahren.
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