Erl King
Segelschiff mit Hilfsdampfmaschine für den Teetransport
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Erl King war ein Tee-Klipper, der auf der Pointhouse-Werft der Firma A.
- Die Dreimastbark verfügte über eine Dampfmaschine als Hilfsantrieb, die bei Flaute oder leichtem Gegenwind eine Schiffsschraube antrieb.
- Die Maschinenleistung reichte allerdings nicht aus, um bei starkem Gegenwind den hohen Luftwiderstand von Masten und Takelage zu überwinden und Vortrieb zu erzeugen.
- Die Erl King war im China-Handel eingesetzt.
- Das Ende des Monopols der Britischen Ostindien-Kompanie für den Teeimport von China nach Großbritannien 1834 hatte die Ära der Tee-Klipper eingeleitet, in der schnelle Segelschiffe darum konkurrierten, als erste den Tee der neuen Ernte von China nach Großbritannien zu bringen.
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Source summary
WikipediaDie Erl King war ein Tee-Klipper, der auf der Pointhouse-Werft der Firma A. & J. Inglis in Glasgow für Robertson & Co in London gebaut und 1865 fertiggestellt wurde. Die Dreimastbark verfügte über eine Dampfmaschine als Hilfsantrieb, die bei Flaute oder leichtem Gegenwind eine Schiffsschraube antrieb. Beim Segeln konnte die Schraube angehoben werden, um den Wasserwiderstand zu verringern. Die Maschinenleistung reichte allerdings nicht aus, um bei starkem Gegenwind den hohen Luftwiderstand von Masten und Takelage zu überwinden und Vortrieb zu erzeugen. Der Dampfantrieb hatte zudem den Vorteil, dass das Schiff ab 1869 den in diesem Jahr eröffneten Sueskanal nutzen konnte, was für normale Segelschiffe nicht möglich war.
Die Erl King war im China-Handel eingesetzt. Sie segelte regelmäßig von England nach China und transportierte auf der Rückreise hauptsächlich Tee. Das Ende des Monopols der Britischen Ostindien-Kompanie für den Teeimport von China nach Großbritannien 1834 hatte die Ära der Tee-Klipper eingeleitet, in der schnelle Segelschiffe darum konkurrierten, als erste den Tee der neuen Ernte von China nach Großbritannien zu bringen. Dieses alljährliche Tee-Rennen (Tea Race) erregte große öffentliche Aufmerksamkeit; Zeitungen berichteten darüber, Wetten wurden abgeschlossen und das schnellste Schiff erhielt eine Prämie auf die Frachtrate.
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