Erna de Vries
deutsche Holocaust-Überlebende
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Wichtige Erkenntnisse
- Erna de Vries (geb.
- Oktober 2021 in Lathen) war eine deutsche Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin.
- Für ihre Verdienste ehrte die Samtgemeinde Lathen Erna de Vries mit der Ehrenbürgerschaft; die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihr den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
- Ihr Vater Jacob Korn war evangelischer Christ, ihre Mutter Jeanette Korn, geborene Löwenstein, war Jüdin.
- Der Vater betrieb mit einem Geschäftspartner die Spedition „Sauerhöfer und Korn“.
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Source summary
WikipediaErna de Vries (geb. Korn; * 21. Oktober 1923 in Kaiserslautern; † 24. Oktober 2021 in Lathen) war eine deutsche Überlebende des Holocaust und Zeitzeugin.
Seit 1998 berichtete sie als Zeitzeugin in Schulen und Bildungseinrichtungen über ihr Überleben im Holocaust. Für ihre Verdienste ehrte die Samtgemeinde Lathen Erna de Vries mit der Ehrenbürgerschaft; die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihr den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.
Erna de Vries wurde 1923 in Kaiserslautern geboren. Ihr Vater Jacob Korn war evangelischer Christ, ihre Mutter Jeanette Korn, geborene Löwenstein, war Jüdin. Die Eltern erzogen ihre Tochter im jüdischen Glauben. Der Vater betrieb mit einem Geschäftspartner die Spedition „Sauerhöfer und Korn“. Er starb 1931. Die Mutter führte das Unternehmen zusammen mit dem Partner ihres verstorbenen Mannes weiter. Aufgrund der Repressalien gegen Juden wurde eine Zusammenarbeit in der Firma unmöglich, so dass die Mutter sich aus dem Geschäft zurückzog und mit ihrer Tochter von ihrem Ersparten aus dem Geschäftsanteil lebte. Die Tochter besuchte zunächst die private katholische Mädchenschul, jedoch konnte sie das Schulgeld nicht mehr aufbringen und wurde in die jüdische Sonderklasse einer Schule in Kaiserslautern versetzt. Sie arbeitete nach der Schule in einer jüdischen Wäschenäherei. Ihr Wunsch war es, Ärztin zu werden.
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