Ethel Lilian Voynich
englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Komponistin
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Wichtige Erkenntnisse
- Ethel Lilian Voynich (geboren als Ethel Lilian Boole am 11.
- Juli 1960 in New York) war eine englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Komponistin.
- Nach dem frühen Tod ihres Vaters 1864 wuchs sie zunächst in Cork und Lancashire in relativ ärmlichen Verhältnissen auf, bis ihr ein kleines Erbe gestattete, von 1882 bis 1885 in Berlin an der Hochschule für Musik Klavier und Komposition zu studieren.
- In Berlin lernte sie die Schriften des russischen Anarchisten Sergei Krawtschinski (Pseudonym: „Stepniak“) kennen, die sie nachhaltig beeinflussten.
- Dort wurde Stepniak von Ethel nach ihrer Rückkehr nach London ausfindig gemacht und wurde ihr Mentor und Russischlehrer.
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Source summary
WikipediaEthel Lilian Voynich (geboren als Ethel Lilian Boole am 11. Mai 1864 in County Cork, Irland; gestorben am 28. Juli 1960 in New York) war eine englische Schriftstellerin, Übersetzerin und Komponistin.
Sie war die jüngste Tochter des berühmten Mathematikers George Boole und von Mary Everest Boole. Nach dem frühen Tod ihres Vaters 1864 wuchs sie zunächst in Cork und Lancashire in relativ ärmlichen Verhältnissen auf, bis ihr ein kleines Erbe gestattete, von 1882 bis 1885 in Berlin an der Hochschule für Musik Klavier und Komposition zu studieren. Einer ihrer Lehrer dort war der Bach-Gelehrte Philipp Spitta. In Berlin lernte sie die Schriften des russischen Anarchisten Sergei Krawtschinski (Pseudonym: „Stepniak“) kennen, die sie nachhaltig beeinflussten. Dieser lebte, nachdem er aus Russland fliehen musste, weil er General Mesenzew, den Chef der Polizei in Petersburg, dort im August 1878 auf offener Straße niedergestochen hatte, ab 1879 im Londoner Exil. Dort wurde Stepniak von Ethel nach ihrer Rückkehr nach London ausfindig gemacht und wurde ihr Mentor und Russischlehrer. Sergei brachte dem Mädchen auch Ukrainisch, die Sprache seiner Mutter, bei.
Inzwischen für die Sache der Revolution entflammt und mittlerweile auch des Russischen mächtig, fuhr sie im Sommer 1887 nach St. Petersburg, um dort Verwandte Stepniaks aufzusuchen. Auf der Fahrt dorthin machte sie am Ostersonntag 1887 in Warschau Halt, wo sie auf dem Platz vor der Zitadelle von ihrem späteren Mann Wilfrid Michael Voynich bei einem Blick aus dem Zellenfenster gesehen wurde. Sie blieb bis Sommer 1889 in Russland, arbeitete als Gouvernante und Lehrerin für Englisch und Musik und unterstützte die Familie von Stepniaks Schwägerin Preskovia Karauloff.
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