Ferdinand Marian (Schauspieler)
österreichischer Schauspieler
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Wichtige Erkenntnisse
- Ferdinand Marian (bürgerlich Ferdinand Haschkowetz bzw.
- August 1902 in Wien; † 9.
- Leben Marian übernahm seinen Künstlernamen von seinem Vater Ferdinand Marian, der Opernsänger war.
- Dort lernte er schon früh jene Welt kennen, die später sein wichtigster Lebensinhalt werden sollte.
- Marians Vater besaß ein Haus in Trofaiach in der Obersteiermark, wo sich Ferdinand Marian gerne aufhielt.
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Source summary
WikipediaFerdinand Marian (bürgerlich Ferdinand Haschkowetz bzw. Haschowetz; * 14. August 1902 in Wien; † 9. August 1946 bei Freising) war ein österreichischer Schauspieler.
Marian übernahm seinen Künstlernamen von seinem Vater Ferdinand Marian, der Opernsänger war. Er besuchte keine Schauspielschule, begleitete aber als Kind und Jugendlicher oft seinen Vater ins Theater oder Opernhaus. Dort lernte er schon früh jene Welt kennen, die später sein wichtigster Lebensinhalt werden sollte. Ein Ingenieurstudium in Wien brach er ab und riss für vier Jahre von zu Hause aus, wobei er sich mit verschiedensten Jobs über Wasser hielt. Marians Vater besaß ein Haus in Trofaiach in der Obersteiermark, wo sich Ferdinand Marian gerne aufhielt. Schließlich versuchte er es mit Vaters Hilfe doch am Theater und arbeitete zunächst als Charge und später als Schauspieler an Theatern in Graz, Trier, Mönchengladbach, Aachen, Hamburg und München. Seinen Durchbruch hatte er in Hamburg in einer Aufführung von Richard Billingers Rauhnacht. 1938 kam er ans Deutsche Theater nach Berlin. Im Jahre 1939 erzielte er dort als Jago im Othello seinen größten Theatererfolg. Nebenbei trat er seit 1933 in Filmen auf.
Seit seinen Rollen in Die Stimme des Herzens (1937) und in Detlef Siercks La Habanera (1937) als verführerischer Don Pedro neben Zarah Leander wurde Ferdinand Marian zum deutschen Frauenschwarm der späten 1930er Jahre. Diese Popularität beim weiblichen Publikum ausnutzend, wurde ihm von den nationalsozialistischen Entscheidungsträgern die Übernahme der Hauptrolle in Jud Süß, dem bekanntesten antijüdischen NS-Propagandafilm, angetragen. Marian vermochte es nicht, diese Rolle auszuschlagen. Er weigerte sich zunächst die Rolle anzunehmen, wurde aber von Goebbels zur Übernahme der Hauptrolle gedrängt, die zu seiner „Schicksalsrolle“ wurde.
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