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Ferguson-Büchse

Hinterlader-Gewehr aus dem 18. Jahrhundert

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Wichtige Erkenntnisse

  • Die Ferguson-Büchse ( englisch Ferguson Rifle ) aus dem Jahr 1776 war eines der ersten militärisch genutzten Hinterlader-Gewehre.
  • Entwicklungsgeschichte Frühere Entwicklungen Das Prinzip der Ferguson-Büchse war nicht neu; Hinterladergewehre mit ähnlichen Verschlüssen gab es schon Jahrzehnte vorher.
  • Jahrhundert zurückverfolgen, welche jedoch aufgrund zahlreicher technischer Probleme noch keine weitere Verbreitung fanden.
  • Jahrhundert unter anderem in Deutschland und Dänemark.
  • Die Kugel wurde mit einem Finger durch die Pulverkammer in den Lauf gesteckt; ein optionales Schusspflaster folgte danach.

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Source summary

Wikipedia

Die Ferguson-Büchse (englisch Ferguson Rifle) aus dem Jahr 1776 war eines der ersten militärisch genutzten Hinterlader-Gewehre. Die nach ihrem Entwickler Patrick Ferguson benannte Büchse wurde in geringem Umfang im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auf britischer Seite eingesetzt, konnte sich jedoch, nicht zuletzt wegen ihrer aufwändigen Herstellung, nicht durchsetzen.

Das Prinzip der Ferguson-Büchse war nicht neu; Hinterladergewehre mit ähnlichen Verschlüssen gab es schon Jahrzehnte vorher. Erste Versuche mit Hinterladern lassen sich bis in das späte 15. Jahrhundert zurückverfolgen, welche jedoch aufgrund zahlreicher technischer Probleme noch keine weitere Verbreitung fanden. Experimente mit dieser Verschlussform gab es im 17. Jahrhundert unter anderem in Deutschland und Dänemark. Die Pulverkammer war durch eine senkrecht zur Laufachse angebrachte Schraube zugänglich, je nach Konstruktion von oben oder unten. Die Kugel wurde mit einem Finger durch die Pulverkammer in den Lauf gesteckt; ein optionales Schusspflaster folgte danach. Die Pulverkammer wurde mit Schwarzpulver gefüllt. Schließlich wurde die Schraube wieder eingedreht. Auf 1650 bis 1665 datierte Waffen mit Radschloss sind wohl die ältesten dieser Bauart.

1689 entwickelte der britische Büchsenmacher Wilmore ein Hinterladergewehr. Die Schraube zur Pulverkammer war am Abzugsbügel befestigt und konnte so herausgeschraubt werden. Die Schraube musste noch komplett entfernt werden; zum Laden musste das Gewehr gedreht werden, da das Laden durch das Schraubenloch erfolgte.

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