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Fischsterben

Fischsterben

massenhaftes Sterben der Fischpopulation eines Gewässers

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Reviewed by GlyphSignal·Updated 2026-06-04·Methodology·Disclosure·Source·Contact

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2026-05-06Spitze: 862026-06-04
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Wichtige Erkenntnisse

  • Von einem Fischsterben spricht man, wenn ein massenhaftes Sterben der Fischpopulation eines Gewässers auftritt.
  • Ursachen Mögliche Ursachen für ein Fischsterben sind: Fischkrankheiten, Sauerstoffmangel oder Intoxikationen.
  • Jahrhundert an zu punktuellen Fischsterben.
  • Auch Wasserkraftwerke sorgen für zahlreiche tote Fische; Aale sind durch ihre Größe besonders stark betroffen.
  • in den Voralpenflüssen Amper, Iller, Isar, Mangfall und Thur.

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Source summary

Wikipedia

Von einem Fischsterben spricht man, wenn ein massenhaftes Sterben der Fischpopulation eines Gewässers auftritt. Dies kann einzelne Arten innerhalb der Population oder aber die gesamte Population betreffen.

Mögliche Ursachen für ein Fischsterben sind: Fischkrankheiten, Sauerstoffmangel oder Intoxikationen. In der Schweiz führten industrielle Abwässer vom späten 19. Jahrhundert an zu punktuellen Fischsterben. In seltenen Fällen sind auch starke Schwankungen der Wassertemperatur die Ursache für Fischsterben. Auch Wasserkraftwerke sorgen für zahlreiche tote Fische; Aale sind durch ihre Größe besonders stark betroffen. Bei den Bachforellen gab es in den letzten Jahren immer wieder unerklärliche Fischsterben, wie z. B. in den Voralpenflüssen Amper, Iller, Isar, Mangfall und Thur. 2019 wiesen sämtliche toten Tiere aus der Thur Entzündungen an Leber und Herz auf, und starben letztlich an Herzversagen. Die Ursache dafür konnte bis heute nicht gefunden werden.

Fische brauchen Sauerstoff zum Leben. In einem unbelasteten oder wenig belasteten Gewässer ist in der Regel ausreichend bis reichlich Sauerstoff im Wasser gelöst (Sauerstoffsättigung), so dass Fische genug Sauerstoff zur Kiemenatmung vorfinden. Durch einen zu hohen Nährstoffeintrag kann es dazu kommen, dass die Sauerstoffkonzentration so stark verringert wird (Hypoxie), dass die Fische ersticken; umgangssprachlich spricht man von einem Umkippen des Gewässers. Ebenso kann auch der Eintrag von Löschschaum zu Sauerstoffmangel führen und dadurch ein Fischsterben verursachen. 2020 verursachte der Zuckerhersteller Tereos ein Fischsterben, als nach einem Dammbruch mit zahlreichen organischen Stoffen belastetes Rübenwaschwasser in mehrere Gewässer floss.

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