Fränzi Kühne
deutsche Unternehmerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Fränzi Kühne (* 23.
- Sie war Mitbegründerin der ersten Social-Media-Agentur in Deutschland und wurde 2017 als jüngste Aufsichtsrätin in ein börsennotiertes Unternehmen gewählt.
- Es war die erste Agentur in Deutschland, die digitale Marketingstrategien für Unternehmen entwickelt und Führungskräfte und Gründer zu Digitalisierungsfragen berät.
- die Lufthansa, der Musikstreamingdienst Spotify und die Deutsche Bahn.
- 2015 erwirtschaftete das Unternehmen knapp zehn Millionen Euro und wurde in einem Ranking als eine der 40 weltweit wichtigsten Social-Media-Agenturen genannt.
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Source summary
WikipediaFränzi Kühne (* 23. März 1983 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Unternehmerin auf dem Gebiet Digitalisierung. Sie war Mitbegründerin der ersten Social-Media-Agentur in Deutschland und wurde 2017 als jüngste Aufsichtsrätin in ein börsennotiertes Unternehmen gewählt.
Kühne wurde in Berlin-Pankow geboren und wuchs in Marzahn auf. Sie studierte zunächst Lebensmitteltechnologie an der TU Berlin und wechselte dann für ein Jurastudium an die FU Berlin, das sie abbrach, um 2008 zusammen mit ihrem Jura-Kommilitonen Christoph Bornschein und mit Boontham Temaismithi die Digitalagentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr GmbH (TLGG) in Berlin zu gründen. Es war die erste Agentur in Deutschland, die digitale Marketingstrategien für Unternehmen entwickelt und Führungskräfte und Gründer zu Digitalisierungsfragen berät. Zu ihren Kunden gehörten u. a. die Lufthansa, der Musikstreamingdienst Spotify und die Deutsche Bahn. Im November 2014 kürte Edition F Fränzi Kühne zu einer der wichtigsten 25 Frauen der digitalen Zukunft. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen knapp zehn Millionen Euro und wurde in einem Ranking als eine der 40 weltweit wichtigsten Social-Media-Agenturen genannt. Im selben Jahr verkauften die drei Gründer TLGG an den amerikanischen Medienkonzern Omnicom, blieben aber in der Geschäftsführung. Bis 2020 wuchs die Agentur auf 200 Mitarbeiter heran.
Ende 2016 wollte der Konzern Freenet AG seinen Aufsichtsrat mit Digitalkompetenz verstärken und benötigte wegen der gerade eingeführten Frauenquote für Aufsichtsräte eine Frau, die Erfahrung mit der Leitung eines Unternehmens aus diesem Bereich hatte. Kühne wurde angefragt, sagte zu und wurde 2017 von der Hauptversammlung mit 99 Prozent der Stimmen gewählt. Sie war damit die jüngste Aufsichtsrätin Deutschlands in einem börsennotierten Unternehmen. Ein weiteres Aufsichtsratsmandat hat sie bei der Württembergischen Versicherung AG inne.
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