Franz Lechthaler
deutscher Polizeioffizier und Täter des Holocaust
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Wichtige Erkenntnisse
- Franz Lechthaler (* 3.
- Juni 1967 in Eschwege) war ein deutscher Polizeioffizier und Täter des Holocaust.
- Er besuchte die Volksschule in Volxheim und machte eine Malerlehre.
- Im Zuge der Verkleinerung des Heeres nach Kriegsende wurde er 1920 im Range eines Wachtmeisters entlassen, auch weil er sich 1918 im besetzten Kiew in den Soldatenrat seiner Schwadron hatte wählen lassen.
- Er war in Aachen, Bochum und Wiesbaden stationiert.
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Source summary
WikipediaFranz Lechthaler (* 3. August 1890 in Volxheim; † 29. Juni 1967 in Eschwege) war ein deutscher Polizeioffizier und Täter des Holocaust.
Lechthaler war der Sohn eines Maurermeisters. Er besuchte die Volksschule in Volxheim und machte eine Malerlehre. 1911 wurde er Soldat und diente im Ersten Weltkrieg an der Ostfront. Im Zuge der Verkleinerung des Heeres nach Kriegsende wurde er 1920 im Range eines Wachtmeisters entlassen, auch weil er sich 1918 im besetzten Kiew in den Soldatenrat seiner Schwadron hatte wählen lassen. Lechthaler bewarb sich für die Offizierslaufbahn im Polizeidienst und wurde 1921 in Erfurt zum Polizeileutnant befördert. Er war in Aachen, Bochum und Wiesbaden stationiert. In Wiesbaden heiratete er und bekam eine Tochter. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 bewarb er sich um eine Aufnahme in die NSDAP. Er wurde aber April 1935 abgelehnt, weil er sich seinerzeit in Kiew den Revolutionären angeschlossen hatte und sich gegenüber seiner Polizeieinheit bei der Befehlsausgabe anlässlich der Reichspräsidentenwahl 1932 für Hindenburg und gegen Hitler ausgesprochen hatte. September 1937 wurde das Urteil aufgehoben und Lechthaler erhielt nun das Mitgliedsbuch der NSDAP rückwirkend zum 1. Mai 1933 (Mitgliedsnummer 2.368.446). 1938 wurde er in Königsberg zum Major im Polizeidienst befördert.
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