Free Solo
Begehung einer Kletterroute im Alleingang ohne Sicherung
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Wichtige Erkenntnisse
- Als Free Solo (englisch für freies Solo) wird beim Klettern die Begehung einer Kletterroute im Alleingang unter Verzicht auf alle technischen Sicherungsmittel bezeichnet, die beim Klettern üblich sind.
- Bei diesem Begehungsstil wird deutlich über die Absprunghöhe hinaus geklettert, von der eine Person gefahrlos abspringen kann.
- Das Risiko ist enorm, im Fall eines Sturzes endet es in der Regel mit dem Tod.
- Free Solo in schweren Routen wird nur von Kletterern und Kletterinnen der Spitzenklasse durchgeführt, genießt aber hohe öffentliche Beachtung.
- John Bachar hat den Begriff definiert und mit seinen Solo Begehungen bekannt gemacht.
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Source summary
WikipediaAls Free Solo (englisch für freies Solo) wird beim Klettern die Begehung einer Kletterroute im Alleingang unter Verzicht auf alle technischen Sicherungsmittel bezeichnet, die beim Klettern üblich sind. Es können Kletterschuhe und Magnesia verwendet werden, aber weder Klettergurt noch Kletterseil, die der Sicherung dienen. Bei diesem Begehungsstil wird deutlich über die Absprunghöhe hinaus geklettert, von der eine Person gefahrlos abspringen kann. Einige Free Solo Kletterer begehen auch große alpine Wände, die mehrere Hundert Meter hoch sein können. Das Risiko ist enorm, im Fall eines Sturzes endet es in der Regel mit dem Tod. Daher wird diese Spielart des Kletterns sehr selten und meist unter dem persönlichen Leistungsniveau ausgeführt. Free Solo in schweren Routen wird nur von Kletterern und Kletterinnen der Spitzenklasse durchgeführt, genießt aber hohe öffentliche Beachtung.
Obwohl Alleingänge ohne Sicherungen schon immer grundlegender Bestandteil des Bergsteigens waren, wurde der Begriff „Free Solo“ Ende der 1970er im Yosemite Valley geprägt. John Bachar hat den Begriff definiert und mit seinen Solo Begehungen bekannt gemacht. Seit dieser Zeit bedeutet Free Solo zu klettern: alleine zu klettern, ohne jegliches Sicherungsequipment, daher ohne Klettergurt, ohne Karabiner, ohne Seil. Kletterausstattung ist nur zur Fortbewegung vorhanden, in der Regel also lediglich Kletterschuhe und ein Beutel mit Magnesia, um die Hände trocken zu halten. Ein Absturz beim Free Solo impliziert in größeren Höhen in der Regel fatale Folgen, sodass z. B. kurze Kletterrouten direkt über dem Meer nicht als Free Solo, sondern eigenständig als „Deep Water Soloing“ angesehen werden. Auch die Begehung von sehr hohen Boulderproblemen, sogenannten „Highballs“, wird nicht als Free Solo Klettern angesehen.
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