Göltzschtalbrücke
Eisenbahnviadukt in Sachsen; die größte Ziegelstein-Brücke der Welt
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Göltzschtalbrücke ist eine Eisenbahnbrücke im sächsischen Vogtlandkreis.
- Das Viadukt mit insgesamt 98 Bögen gilt als Wahrzeichen des Vogtlandes und überspannt zweigleisig auf der Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Reichenbach im Vogtland (Ortsteil Mylau) und Netzschkau.
- Im folgenden Jahr übernahm die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn den Weiterbau und stellte am 15.
- Damit war, zwei Jahre nach der Verbindung von München nach Hof und vier Jahre nach den Verbindungen von Berlin nach Köln und Wien auch die Bahnverbindung von Berlin nach München durchgängig befahrbar.
- Da die Sächsisch-Bayerische Eisenbahngesellschaft nur über wenig Geld verfügte, wurde versucht, am 27.
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Source summary
WikipediaDie Göltzschtalbrücke ist eine Eisenbahnbrücke im sächsischen Vogtlandkreis. Sie ist die größte Ziegelstein-Brücke der Welt. Das Viadukt mit insgesamt 98 Bögen gilt als Wahrzeichen des Vogtlandes und überspannt zweigleisig auf der Bahnstrecke Leipzig–Hof das Tal der Göltzsch zwischen den Orten Reichenbach im Vogtland (Ortsteil Mylau) und Netzschkau.
Gemeinsam mit der ähnlichen, aber kleineren Elstertalbrücke, die sich 10 Kilometer südwestlich der Göltzschtalbrücke befindet, begann 1846 die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie mit dem Bau der 78 Meter hohen Bogenbrücke. Im folgenden Jahr übernahm die Sächsisch-Bayerische Staatseisenbahn den Weiterbau und stellte am 15. Juli 1851 beide Brücken gleichzeitig fertig. Damit war, zwei Jahre nach der Verbindung von München nach Hof und vier Jahre nach den Verbindungen von Berlin nach Köln und Wien auch die Bahnverbindung von Berlin nach München durchgängig befahrbar.
Bei dem Bau der Bahnstrecke Leipzig–Hof, die, heute Sachsen-Franken-Magistrale genannt, von Leipzig über Plauen und Hof bis nach Nürnberg führt, musste als eine der größten Herausforderungen das Tal der Göltzsch überwunden werden. Da die Sächsisch-Bayerische Eisenbahngesellschaft nur über wenig Geld verfügte, wurde versucht, am 27. Januar 1845 mittels eines Wettbewerbs in allen großen deutschen Zeitschriften mit 1000 Talern Preisgeld eine günstige Möglichkeit für den Bau einer Talbrücke zu finden. Es gingen 81 Vorschläge ein, jedoch konnte keiner davon mittels statischer Berechnungen nachweisen, den Belastungen des geplanten Eisenbahnverkehrs gewachsen zu sein. Das Preisgeld wurde daraufhin auf vier Vorschläge aufgeteilt, aber keiner davon tatsächlich realisiert.
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