Gürtelpeiler
tragbarer Funkpeiler
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Gürtelpeiler (auch: Gürtelpeilgerät , kurz: Fu G P.
- Die Anzeige des Peilsignals konnte statt mit einem auffälligen Kopfhörer mit einem speziellen Ohrhörer erfolgen, genannt „Muschhörer“, der nahezu unsichtbar im Ohr getragen werden konnte.
- Hierzu wurde am Handgelenk ein Anzeiger in Form und Größe einer Armbanduhr getragen.
- Hintergrund Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Deutschland und den besetzten Gebieten immer mehr geheime Funkstationen.
- Außerdem gab es Widerstandsgruppen.
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Source summary
WikipediaDer Gürtelpeiler (auch: Gürtelpeilgerät, kurz: Fu G P. c) war ein tragbarer Funkpeiler, der während des Zweiten Weltkriegs von deutschen Geheimdiensten, wie Abwehr, Ordnungspolizei (OrPo) oder Sicherheitsdienst (SD), verwendet wurde, um geheime Sender zu orten, die auf vom NS‑Staat kontrollierten Gebiet von feindlichen Agenten oder von Widerstandsorganisationen betrieben wurden.
Zur elektronischen Aufklärung und insbesondere zur „Aushebung des Agenten“ wurde das Hochfrequenzmessgerät ähnlich einem überdimensionalen Gürtel um die Taille geschnallt und getarnt unter der Kleidung getragen, beispielsweise unter einem Mantel. Die Anzeige des Peilsignals konnte statt mit einem auffälligen Kopfhörer mit einem speziellen Ohrhörer erfolgen, genannt „Muschhörer“, der nahezu unsichtbar im Ohr getragen werden konnte. Alternativ zur akustischen Anzeige konnte diese auch optisch erfolgen. Hierzu wurde am Handgelenk ein Anzeiger in Form und Größe einer Armbanduhr getragen. Die Zuleitungen verliefen durch den Ärmel.
Während des Zweiten Weltkriegs gab es in Deutschland und den besetzten Gebieten immer mehr geheime Funkstationen. Dabei handelte es sich häufig um feindliche Agenten, die von den Alliierten abgesetzt worden waren. Außerdem gab es Widerstandsgruppen. Um solche Funkstellen zu orten, wurden unterschiedliche Abhör- und Funkpeilgeräte entwickelt. Am gebräuchlichsten waren mobile Stationen, die beispielsweise als Lieferwagen getarnt waren. Da zu dieser Zeit der Straßenverkehr deutlich geringer war als heute, fielen „fremde“ Fahrzeuge leicht auf.
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