Gelbschnabelelster
Art der Gattung Echte Elstern (Pica)
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Wichtige Erkenntnisse
- Die Gelbschnabelelster ( Pica nuttallii ) ist eine nordamerikanische Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae).
- Sie fällt innerhalb der Gattung durch ihren gelben Schnabel und Gesichtsfleck auf, zeigt aber ansonsten die übliche kontrastreiche Schwarzweißfärbung der Echten Elstern.
- Sie ist eine Leitart der kalifornischen Eichensavanne, in der sie vor allem entlang von Flussläufen zu finden ist, zudem brütet sie in den schattigen Tälern entlang des Längstals.
- Die Gelbschnabelelster beginnt zwischen Januar und Mitte Februar mit dem Nestbau, dem nach zwei bis acht Wochen die Eiablage folgt.
- Erstbeschreiber der Art ist John James Audubon, der sie 1837 wissenschaftlich benannte und mit dem Namenszusatz nuttalli (heute nuttallii ) den Naturforscher Thomas Nuttall ehrte.
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Source summary
WikipediaDie Gelbschnabelelster (Pica nuttallii) ist eine nordamerikanische Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Mit 43 bis 54 Zentimetern Körperlänge ist sie der kleinste lebende Vertreter der Echten Elstern (Pica). Sie fällt innerhalb der Gattung durch ihren gelben Schnabel und Gesichtsfleck auf, zeigt aber ansonsten die übliche kontrastreiche Schwarzweißfärbung der Echten Elstern. Die Gelbschnabelelster ist ein Endemit Kaliforniens, das Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf das kalifornische Längstal und die Täler der Küstengebirge südlich von San Francisco. Sie ist eine Leitart der kalifornischen Eichensavanne, in der sie vor allem entlang von Flussläufen zu finden ist, zudem brütet sie in den schattigen Tälern entlang des Längstals. Wie alle Echten Elstern ernährt sie sich omnivor. Die Gelbschnabelelster beginnt zwischen Januar und Mitte Februar mit dem Nestbau, dem nach zwei bis acht Wochen die Eiablage folgt. Die Gelege umfassen ein bis fünf Eier, die Jungen schlüpfen nach 16 bis 18 Tagen Brutzeit.
Erstbeschreiber der Art ist John James Audubon, der sie 1837 wissenschaftlich benannte und mit dem Namenszusatz nuttalli (heute nuttallii) den Naturforscher Thomas Nuttall ehrte. Die nächstverwandte Art ist die Hudsonelster (Pica hudsonia). Die beiden Arten entstanden während der Eiszeiten in Nordamerika aus einem gemeinsamen Vorfahren.
Heute gilt vor allem das West-Nil-Virus als größte Bedrohung der Gelbschnabelelster, etwa 30–49 % des Bestandes fielen ihm seit 2003 zum Opfer. Daneben kam es örtlich auch zu Populationsrückgängen durch das Verschwinden von Eichensavannen. Derzeit stuft die IUCN die Art noch als ungefährdet ein; eine Einstufung in eine höhere Gefährdungskategorie wird jedoch bereits diskutiert.
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