Glaucus atlanticus
Art der Gattung Glaucus
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Wichtige Erkenntnisse
- Glaucus atlanticus (Deutsch: Blaue Ozeanschnecke , Blauer Drachen oder Seeschwalbe ) ist eine Fadenschnecke aus der Familie Glaucidae in der Unterordnung der Nacktkiemer (Nudibranchia), die pelagisch an der Meeresoberfläche lebt und Nesseltiere frisst.
- Merkmale Ihr Körper hat seitlich gliedmaßenähnliche Ausstülpungen, die dem Auftrieb dienen.
- Die Fadenschnecke wird 3 bis 5 cm lang.
- Ernährung Die Schnecken ernähren sich von Nesseltieren wie Segel- und Staatsquallen (Gattungen Velella , Porpita und Physalia ).
- Es ist unbekannt, wie die Nesselkapseln daran gehindert werden zu platzen, während die giftigen Zellen der Quallen gefressen werden.
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Source summary
WikipediaGlaucus atlanticus (Deutsch: Blaue Ozeanschnecke, Blauer Drachen oder Seeschwalbe) ist eine Fadenschnecke aus der Familie Glaucidae in der Unterordnung der Nacktkiemer (Nudibranchia), die pelagisch an der Meeresoberfläche lebt und Nesseltiere frisst. Die Tiere kommen ungiftig zur Welt, nutzen aber durch Beutetiere (wie die Portugiesische Galeere) gewonnene Kleptocniden zur Verteidigung gegen Fressfeinde.
Ihr Körper hat seitlich gliedmaßenähnliche Ausstülpungen, die dem Auftrieb dienen. Am Ende dieser Auswüchse befinden sich wiederum büschelförmig angeordnete Fortsätze, die Cerata genannt werden und in die Auswüchse der Mitteldarmdrüse führen. Die Fadenschnecke wird 3 bis 5 cm lang. Gegen Fressfeinde von unten ist der Bauch des Tieres silbrig-grau gefärbt, während die Rückenfarbe der Farbe des Meeres entspricht und so gegen Fressfeinde von oben schützt.
Die Schnecken ernähren sich von Nesseltieren wie Segel- und Staatsquallen (Gattungen Velella, Porpita und Physalia). Die Nesselzellen der Beute werden in die Cerata eingelagert und dienen den Schnecken zur Abwehr von Fressfeinden. Es ist unbekannt, wie die Nesselkapseln daran gehindert werden zu platzen, während die giftigen Zellen der Quallen gefressen werden. Durch diese Nahrungsaufnahme wird der Körper von Glaucus atlanticus selbst giftig. Je nach Menge der eingelagerten Substanz kann er dabei noch gefährlicher als seine Beutetiere werden.
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