Grabhügel von Möllenbeck
Hügelgrab in Niedersachsen
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Wichtige Erkenntnisse
- Der Grabhügel von Möllenbeck war ein Hügelgrab bei Möllenbeck in Niedersachsen.
- Archäologen nehmen an, dass er während der vorrömischen Eisenzeit im 1.
- Im Jahr 2016 erfolgte eine vollständige Ausgrabung, bei der er zerstört wurde.
- Beschreibung und Lage Der Grabhügel stellte sich als eine runde Erhebung mit einer Höhe von 1,3 Meter und einem Durchmesser von 16 Metern dar.
- Von der Fundstelle sind das Obere Wesertal und die Porta Westfalica zu überblicken.
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Source summary
WikipediaDer Grabhügel von Möllenbeck war ein Hügelgrab bei Möllenbeck in Niedersachsen. Der im Möllenbecker Wald auf dem Großen Nottberg liegende Grabhügel diente als Bestattungsplatz für Urnen. Archäologen nehmen an, dass er während der vorrömischen Eisenzeit im 1. Jahrtausend v. Chr. angelegt worden ist. Im Jahr 2016 erfolgte eine vollständige Ausgrabung, bei der er zerstört wurde. Die archäologische Untersuchung war wegen des fortschreitenden Bodenabbaus eines Sand- und Kieswerks erforderlich.
Der Grabhügel stellte sich als eine runde Erhebung mit einer Höhe von 1,3 Meter und einem Durchmesser von 16 Metern dar. Er befand sich südöstlich des Ortes im Möllenbecker Wald auf dem Großen Nottberg auf etwa 146 m ü. NHN. Von der Fundstelle sind das Obere Wesertal und die Porta Westfalica zu überblicken. Archäologen vermuten den weiten Ausblick als Grund für die Wahl dieses Bestattungsplatzes an exponierter Stelle. Innerhalb des Waldgebietes finden sich weitere Hügelgräber, die der Bronzezeit zugerechnet werden.
Geologisch ist das Gebiet eine Kuppenlandschaft aus geschichteten Sanden und Kiesen, die als Kames Relikte eines eiszeitlichen Formungsprozesses sind und zur Flussgeschichte der Weser zählen. Der Große Nottberg entstand während der Saale-Eiszeit, als große Wassermassen an der Gletscherfront austraten und in einem Eisstausee einen Schwemmfächer hinterließen. Die Ablagerungen aus Sand und Kies erreichen heute bis zu 80 Meter Höhe.
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