Guðrún Lárusdóttir
isländische Politikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin
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Wichtige Erkenntnisse
- Guðrún Lárusdóttir (* 8.
- August 1938, ertrunken im Tungufljót) war eine isländische Politikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin.
- Biographie Guðrún war die Tochter von Kirstín Katrín Pétursdóttir Guðjohnsen (1850–1940) und des Geistlichen und Abgeordneten Lárus Halldórsson (1851–1908).
- Sie wandte sich früh dem Schreiben zu und begann als Jugendliche, eine handgeschriebene Zeitschrift namens Mínerva zu veröffentlichen, die in wenigen Exemplaren auf Bauernhöfen auf dem Land kursierte.
- Sie wäre gerne Pastorin geworden, was ihr als Frau aber verwehrt war.
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Source summary
WikipediaGuðrún Lárusdóttir (* 8. Januar 1880 in Fljótsdalur; † 20. August 1938, ertrunken im Tungufljót) war eine isländische Politikerin, Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie war Mitglied des isländischen Parlaments Althing.
Guðrún war die Tochter von Kirstín Katrín Pétursdóttir Guðjohnsen (1850–1940) und des Geistlichen und Abgeordneten Lárus Halldórsson (1851–1908). Sie war das dritte von sechs Geschwistern, von denen die beiden ältesten Kinder im Säuglingsalter starben. Sie wandte sich früh dem Schreiben zu und begann als Jugendliche, eine handgeschriebene Zeitschrift namens Mínerva zu veröffentlichen, die in wenigen Exemplaren auf Bauernhöfen auf dem Land kursierte. Ihre Themen waren Abstinenz, Frauenrechte und Rechte im Allgemeinen. Sie wäre gerne Pastorin geworden, was ihr als Frau aber verwehrt war. Auf Anregung ihres Vaters begann sie mit dem Übersetzen aus fremden Sprachen: Die ersten von ihr übersetzten Geschichten sind wahrscheinlich in der Monatszeitschrift für Frauen Framsókn erschienen, die kurz vor der Jahrhundertwende von Sigríður Þorsteinsdóttir und Ingibjörg Skaptadóttir in Seyðisfjörður herausgegeben wurde. 1901 fertigte sie eine Übersetzung von Harriet Beecher Stowes Onkel Toms Hütte an, die im Isländischen den Titel Tómas frændi („Onkel Thomas“) trägt. Zwischen 1903 und 1905 veröffentlichte Guðrún ihren ersten Roman, eine Trilogie mit dem Titel Ljós og skuggar („Licht und Schatten“).
1885 zog die Familie nach Reyðarfjörður, wo Guðrúns Vater Pastor der Freikirchengemeinde wurde, und 1899 nach Reykjavík. 1902 heiratete Guðrún den Priester, Lehrer und Journalisten Sigurbjörn Ástvaldur Gíslason (1876–1969). Sie bekamen zehn Kinder, von denen drei im Kindesalter starben.
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