Guten Rutsch
Silvester-/ Neujahrsgruß
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Wichtige Erkenntnisse
- oder Einen guten Rutsch ins neue Jahr!
- (in der Schweiz) ist ein im deutschsprachigen Raum verbreiteter Silvester- beziehungsweise Neujahrsgruß: Dem Angesprochenen wird gewünscht, dass er gut und wohlbehalten ins neue Jahr kommen möge.
- Zum Ursprung der Phrase gibt es alternative Erklärungsansätze.
- Ein anderer Erklärungsansatz ergibt sich durch die schon in älteren Wörterbüchern zu findende übertragene Bedeutung des Verbs rutschen als „reisen“ und der Substantive „die Rutsche“ und „der Rutsch“ für „das Reisen“ oder „eine Fahrt“.
- An Feyertagen rutscht das lebsüchtige München gerne auf Bering oder ins Hesselloh“ vermerkt.
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Source summary
WikipediaGuten Rutsch! oder Einen guten Rutsch ins neue Jahr! oder Rutsch guet übere! (in der Schweiz) ist ein im deutschsprachigen Raum verbreiteter Silvester- beziehungsweise Neujahrsgruß: Dem Angesprochenen wird gewünscht, dass er gut und wohlbehalten ins neue Jahr kommen möge. Nachweisen lässt sich der Gruß etwa ab dem Jahr 1900.
Zum Ursprung der Phrase gibt es alternative Erklärungsansätze. Zum einen besteht die Ansicht, dieser Ausspruch sei jiddischen Ursprungs und über die Vermittlung des Rotwelschen ins Deutsche gelangt. Ein anderer Erklärungsansatz ergibt sich durch die schon in älteren Wörterbüchern zu findende übertragene Bedeutung des Verbs rutschen als „reisen“ und der Substantive „die Rutsche“ und „der Rutsch“ für „das Reisen“ oder „eine Fahrt“.
Im Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm finden sich neben den Erklärungen für das Verb „rutschen“ als sich „gleitend bewegen“, „von freiwilligem und unfreiwilligem gleiten“ oder „kriechen“ auch die freieren Verwendungen des Wortes mit „da rutscht’ ich fort“ und „sonntag rutscht man auf das land“ durch Johann Wolfgang von Goethe sowie unter dem Lemma anrutschen die Wendung „ich werd nächstens bei ihr angerutscht kommen“, die auf den wohl scherzhaften Gebrauch des Wortes im Sinne von „reisen“ oder „fahren“ verweisen. Einen weiteren Beleg für diese übertragene Bedeutung bietet Johann Andreas Schmeller in seinem Bayerischen Wörterbuch von 1836, der unter dem Lemma rutschen unter anderem „Irgend wohin rutschen, im Scherz: fahren. An Feyertagen rutscht das lebsüchtige München gerne auf Bering oder ins Hesselloh“ vermerkt.
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