Hélène Martin
französische Chansonsängerin und -Autorin
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Wichtige Erkenntnisse
- Hélène Martin (* 10.
- Februar 2021 in Cordemais) war eine französische Chansonnière.
- Ihr Vater war Wissenschaftler für Historische Geographie.
- Sie begann, die Verse von Dichtern wie Louis Aragon, René Char, Jean Genet, Arthur Rimbaud, Jules Supervielle und Paul Fort in Liedform zu fassen.
- Mit ihren Auftritten verkörperte sie das literarische Chanson, eine vorherrschende Musikgattung im Frankreich jener Jahre.
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Source summary
WikipediaHélène Martin (* 10. Dezember 1928 in Paris; † 21. Februar 2021 in Cordemais) war eine französische Chansonnière.
Hélène Martin entstammte dem gebildeten Pariser Bürgertum. Ihr Vater war Wissenschaftler für Historische Geographie. Ihren eigenen Worten zufolge verließ sie mit 19 Jahren das Elternhaus mit dem festen Entschluss, sich dem Gesang zuzuwenden. Sie begann, die Verse von Dichtern wie Louis Aragon, René Char, Jean Genet, Arthur Rimbaud, Jules Supervielle und Paul Fort in Liedform zu fassen. Zur Begleitung der Gitarre sang sie diese Lieder mit ihrer Altstimme.
1956 debütierte sie mit ihrem Gesang im Nachtleben des Pariser Rive Gauche, in Musikkneipen wie dem von Michel Vallet geführten La Colombe, in dem auch Guy Béart, Anne Sylvestre, Pierre Perret, Jean Ferrat und Maurice Fanon auftraten, und später im Milord l’Arsouille, einer damaligen musikalischen Heimstätte von Serge Gainsbourg und Catherine Sauvage. Mit ihren Auftritten verkörperte sie das literarische Chanson, eine vorherrschende Musikgattung im Frankreich jener Jahre. Ihre Texte waren oft provokant, manchmal anzüglich, wie diese Verse von Jean Genet:
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