Halsbandaffäre
öffentlichkeitswirksamer Skandal
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Wichtige Erkenntnisse
- Die sogenannte Halsbandaffäre ( französisch l’affaire du collier de la reine ; im Deutschen früher auch als Halsbandgeschichte bezeichnet) war ein Betrugsskandal am französischen Hof in den Jahren 1785 und 1786, in den auch die Königin Marie-Antoinette verwickelt wurde.
- Daher wurde er 1774 auf deren Druck von seinem Posten abberufen.
- Hierbei wollte die raffinierte Schwindlerin Gräfin de La Motte (Jeanne de Saint-Rémy) dem leichtgläubigen Kardinal angeblich behilflich sein.
- Zwei Juweliere hatten zu dieser Zeit Marie-Antoinette vergeblich ein kostbares Diamantenhalsband angeboten; der König hatte wegen des hohen Preises einen Kauf abgelehnt.
- Nachdem de Rohan sich für den Kaufpreis verbürgt und das Halsband von den Juwelieren erhalten hatte, händigte er es der Gräfin aus.
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Source summary
WikipediaDie sogenannte Halsbandaffäre (französisch l’affaire du collier de la reine; im Deutschen früher auch als Halsbandgeschichte bezeichnet) war ein Betrugsskandal am französischen Hof in den Jahren 1785 und 1786, in den auch die Königin Marie-Antoinette verwickelt wurde.
Kardinal Louis de Rohan, seit 1772 Botschafter in Wien, erregte infolge seines luxuriösen und lockeren Lebenswandels das Missfallen von Maria Theresia. Daher wurde er 1774 auf deren Druck von seinem Posten abberufen. Ohnehin am französischen Hof in Ungnade gefallen, wollte de Rohan um jeden Preis die Gunst des französischen Königspaares zurückgewinnen. Hierbei wollte die raffinierte Schwindlerin Gräfin de La Motte (Jeanne de Saint-Rémy) dem leichtgläubigen Kardinal angeblich behilflich sein. Sie händigte ihm gefälschte Briefe der Königin aus und lieh von ihm in deren Namen Geld. Zwei Juweliere hatten zu dieser Zeit Marie-Antoinette vergeblich ein kostbares Diamantenhalsband angeboten; der König hatte wegen des hohen Preises einen Kauf abgelehnt. Nun redete die Gräfin dem Kardinal ein, er könne das Herz der Königin endgültig zurückerobern, wenn er ihr beim Erwerb des Schmuckstückes behilflich sei. Nachdem de Rohan sich für den Kaufpreis verbürgt und das Halsband von den Juwelieren erhalten hatte, händigte er es der Gräfin aus. Diese gab es jedoch nicht wie versprochen an die Königin, sondern an ihren Mann weiter, der die Steine herausbrach und verkaufte.
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