Hans-Christoph Jahr
deutscher Jurist, Richter, Hochschullehrer und Rechtsanwalt
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Wichtige Erkenntnisse
- Hans-Christoph Jahr (* 1953 in Weißenbach) ist ein deutscher Jurist.
- Bundesweite Bekanntheit erlangte er zweimal im Abstand von 22 Jahren.
- Im Frühjahr 2007 wählte man ihn dann zum Rektor der Hochschule Bremen.
- Leben Herkunft und Ausbildung Jahr wuchs in Unterfranken als Sohn eines Försters auf.
- Im Hinblick auf seine philosophischen Ansichten bezeichnete er sich selbst als „Kind der Frankfurter Schule“, die von Jürgen Habermas, Theodor W.
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Source summary
WikipediaHans-Christoph Jahr (* 1953 in Weißenbach) ist ein deutscher Jurist. Er war von 1980 bis 1993 als Richter sowie von 2000 bis 2007 als Hochschullehrer tätig und arbeitet mittlerweile als Rechtsanwalt.
Bundesweite Bekanntheit erlangte er zweimal im Abstand von 22 Jahren. Zunächst hatte er 1985 als Amtsrichter in einem medial und politisch vieldiskutierten Urteil Friedensdemonstranten vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen und stattdessen der Bundesregierung im Zuge des NATO-Doppelbeschlusses einen Verfassungsbruch vorgeworfen. Im Frühjahr 2007 wählte man ihn dann zum Rektor der Hochschule Bremen. Als bekannt wurde, dass er im Bewerbungsverfahren eine Haftstrafe verschwiegen hatte, wurde die Wahl allerdings annulliert und er verlor darüber hinaus seine Professorenstelle an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven.
Jahr wuchs in Unterfranken als Sohn eines Försters auf. Von 1970 bis 1976 studierte er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Philosophie, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaftslehre. Im Hinblick auf seine philosophischen Ansichten bezeichnete er sich selbst als „Kind der Frankfurter Schule“, die von Jürgen Habermas, Theodor W. Adorno und Max Horkheimer geprägt wurde. Im Alter von 26 Jahren legte er die zweite juristische Staatsprüfung mit Prädikat ab.
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