Hans Robert Vollmöller
deutscher Luftfahrtpionier
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Wichtige Erkenntnisse
- Hans Robert Vollmöller (* 6.
- März 1917 in Staaken) war gemeinsam mit seinem elf Jahre älteren Bruder Karl Gustav Vollmoeller ein bedeutender Pionier der ersten Phase der deutschen Luftfahrt.
- Bereits im Alter von 15 Jahren begann er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Karl, der zugleich als Konstrukteur der vier „Vollmöller“-Flugzeuge fungierte, in Vaihingen mit dem Bau der ersten deutschen motorbetriebenen Flugzeuge.
- Hans Robert Vollmöller besaß eine ungewöhnliche Flugbegabung; zwei Jahre später bestritt er die ersten Flugwettbewerbe in Deutschland und im europäischen Ausland und gewann zahlreiche Pokale.
- Er führte über rund 150 km bis an den Bodensee in die Nähe von Konstanz.
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Source summary
WikipediaHans Robert Vollmöller (* 6. März 1889 in Stuttgart; † 10. März 1917 in Staaken) war gemeinsam mit seinem elf Jahre älteren Bruder Karl Gustav Vollmoeller ein bedeutender Pionier der ersten Phase der deutschen Luftfahrt.
Hans war ein Sohn des Industriellen Robert Vollmöller und der Sozialreformerin Emilie Vollmöller. Bereits im Alter von 15 Jahren begann er gemeinsam mit seinem älteren Bruder Karl, der zugleich als Konstrukteur der vier „Vollmöller“-Flugzeuge fungierte, in Vaihingen mit dem Bau der ersten deutschen motorbetriebenen Flugzeuge. Mit 16 erlernte er 1905 das Fliegen. Hans Robert Vollmöller besaß eine ungewöhnliche Flugbegabung; zwei Jahre später bestritt er die ersten Flugwettbewerbe in Deutschland und im europäischen Ausland und gewann zahlreiche Pokale. Im Sommer 1910 unternahmen die Vollmöller-Brüder von Bad Cannstatt aus einen ersten Langstreckenflug. Er führte über rund 150 km bis an den Bodensee in die Nähe von Konstanz. Nach einem Unglück im Herbst 1910, bei dem ein Zuschauer ums Leben kam, stellten die Gebrüder Vollmöller den Bau eigener Flugzeuge ein. Das letzte Modell, die Nr. 4, befindet sich in der Flugwerft des Deutschen Museums.
1911 begab sich Hans Robert Vollmöller nach Berlin, um als Konstrukteur und Testpilot für die Firma Edmund Rumpler zu arbeiten. Johannes von Guenther schreibt: … „Hans war Flieger und arbeitete bei der Firma Rumpler, die in Johannistal, der Fliegerzentrale Berlins, ihren Sitz hatte. 1911 wurde dort gerade ein neues Flugzeugmodell ausprobiert, die später berühmt gewordene Taube“. Im gleichen Jahr erhielt er am 15. Mai 1911 seine Flugzeugführerlizenz mit der Nr. 84.
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