Helga Trösken
evangelische Pröpstin für Rhein-Main
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Wichtige Erkenntnisse
- Helga Trösken (* 7.
- September 2019 ebenda) war eine evangelische Pastorin und Theologin.
- Damit war sie die erste Frau in einem bischöflichen Amt in Deutschland.
- Leben und Wirken Kindheit, Ausbildung, Familie Helga Trösken verbrachte ihre Jugend in einer Familie, die der Kirche nicht nahe stand.
- Nach dem Abitur an der Herderschule Frankfurt am Main begann sie 1962, Theologie zu studieren.
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Source summary
WikipediaHelga Trösken (* 7. April 1942 in Frankfurt am Main; † 1. September 2019 ebenda) war eine evangelische Pastorin und Theologin. Sie wurde 1987 als Nachfolgerin von Dieter Trautwein zur Pröpstin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gewählt. Damit war sie die erste Frau in einem bischöflichen Amt in Deutschland. Von 1988 bis 2006 war sie Mitglied des Leitenden Geistlichen Amtes der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, zunächst als Pröpstin von Frankfurt, nach der Zusammenlegung der Propsteien Frankfurt und Nord-Starkenburg ab 2000 als Pröpstin für Rhein-Main.
Helga Trösken verbrachte ihre Jugend in einer Familie, die der Kirche nicht nahe stand. Die meisten ihrer Familienmitglieder waren in naturwissenschaftlichen Berufen tätig. Nach dem Abitur an der Herderschule Frankfurt am Main begann sie 1962, Theologie zu studieren. Ihre Studienorte waren Frankfurt am Main, Berlin, Heidelberg und Mainz. Ein Amt als Gemeindepfarrerin, das sie später annahm, konnte sie sich zu Beginn ihres Studiums noch nicht vorstellen. Auch, weil Pfarrerinnen – im Gegensatz zu Pfarrern – zu dieser Zeit noch nicht heiraten durften. 1967 schloss sie ihr Studium ab. Nach dem Vikariat im hessischen Dillenburg arbeitete sie am Ökumenischen Institut Bossey sowie im ökumenischen Rat der Kirchen in Genf. Von 1970 bis 1988 arbeitete sie als Pfarrerin der Johannesgemeinde im südhessischen Langen. Von 1977 bis 1986 war sie Vorsitzende des Pfarrerausschusses. 1997 wurde sie in die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt.
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