Hella Hirsch
deutsche Arbeiterin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus, Opfer der NS-Kriegsjustiz
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Wichtige Erkenntnisse
- Hella Hirsch (* 6.
- März 1943 in der Strafanstalt Plötzensee, Berlin) war eine deutsche Arbeiterin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus sowie ein Opfer der NS-Kriegsjustiz.
- In ihrer Jugend besuchte sie eine jüdische Volksschule und das Margarethen-Lyzeum.
- Später arbeitete sie von Juni 1939 bis Juni 1941 als Sprechstundenhilfe bei dem Augenarzt Fritz Hirschfeld.
- Politisch gehörte Hirsch seit den 1930er Jahren einer kommunistisch orientierten Jugendgruppe um den Elektriker Herbert Baum an.
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Source summary
WikipediaHella Hirsch (* 6. März 1921 in Posen; † 4. März 1943 in der Strafanstalt Plötzensee, Berlin) war eine deutsche Arbeiterin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus sowie ein Opfer der NS-Kriegsjustiz.
Hirsch war die ältere von zwei Töchtern ihrer Eltern. In ihrer Jugend besuchte sie eine jüdische Volksschule und das Margarethen-Lyzeum. Anschließend absolvierte sie von April 1937 bis März 1939 eine kaufmännische Lehre bei der Firma Zeidler und Remark. Später arbeitete sie von Juni 1939 bis Juni 1941 als Sprechstundenhilfe bei dem Augenarzt Fritz Hirschfeld. Ab Juni 1941 musste Hirsch zwangsweise im Aceta-Werk der IG Farben in Berlin-Rummelsburg arbeiten.
Politisch gehörte Hirsch seit den 1930er Jahren einer kommunistisch orientierten Jugendgruppe um den Elektriker Herbert Baum an. Die Herbert-Baum-Gruppe war trotz ihrer ideologischen Ausrichtung und trotz der früheren KPD-Mitgliedschaft einiger ihrer Mitglieder nicht mit der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und ihrer in Deutschland nach 1933 illegal weiterbestehenden Untergrundorganisation verbunden, sondern war unabhängig und nach den Worten Herbert Baums „eher ein Freundeskreis“. Unter Anleitung von Baum führte sie heimliche Treffen durch, bei denen politische Aussprachen und Schulungen im marxistischen Sinne durchgeführt wurden.
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