Henrike Naumann
deutsche Installationskünstlerin (1984-2026)
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Wichtige Erkenntnisse
- Henrike Naumann (* 1984 in Zwickau; † 14.
- In ihren Arbeiten thematisierte sie den Zusammenhang von Möbeln und Inneneinrichtung mit politischen und gesellschaftlichen Themen.
- Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Szenografie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
- November 2011 im Zuge der Enttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).
- Unter dem Eindruck dieser Ereignisse setzte sie sich in ihrer Diplomarbeit Triangular Stories mit der Vorgeschichte des NSU in der ostdeutschen Nachwendezeit auseinander.
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Source summary
WikipediaHenrike Naumann (* 1984 in Zwickau; † 14. Februar 2026 in Berlin) war eine deutsche Installationskünstlerin. In ihren Arbeiten thematisierte sie den Zusammenhang von Möbeln und Inneneinrichtung mit politischen und gesellschaftlichen Themen.
Naumann war die Enkelin des Künstlers Karl Heinz Jakob. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und Szenografie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.
Als Schlüsselerlebnis für ihren künstlerischen Werdegang nannte sie die Brandstiftung durch und anschließende Festnahme von Beate Zschäpe am 4. November 2011 im Zuge der Enttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Naumann befand sich zu diesem Zeitpunkt nur wenige hundert Meter entfernt, bei ihrer Großmutter im Zwickauer Stadtteil Weißenborn. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse setzte sie sich in ihrer Diplomarbeit Triangular Stories mit der Vorgeschichte des NSU in der ostdeutschen Nachwendezeit auseinander. Naumanns erste internationale Ausstellung war zur Ghetto-Biennale 2015 in Port-au-Prince, Haiti, mit einem gemeinsam mit Bastian Hagedorn realisierten fiktiven Museum of Trance zur Geschichte der elektronischen Musik in Deutschland.
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